Dieser Text wurde geschrieben für die Aktuelle Broschüre zum Frauentag in Marzahn-Hellersdorf
„Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen. Sie bekommen nichts.“
Simone de Beauvoir
Diese Erkenntnis der großen Feministin Simone de Beauvoir ist wie ein Programm, das die Zeit nicht überholt. Durch mein Leben begleiten mich Behauptungen wie: Frau muss sich nicht auflehnen, die Verhältnisse sind doch schon gut oder sie ändern sich von ganz allein oder sie lassen sich sowieso nicht verändern. Es hat einige Erfahrungen und Zeit gekostet, diese Versuche des Einlullens zu durchschauen.
Zu DDR-Zeiten hatte der Internationale Frauentag seinen kämpferischen Charakter verloren. Wogegen sollte frau sich auflehnen? Die Herrschenden hatten doch bereits dafür gesorgt, dass Frauen einer Existenz sichernden Arbeit nachgehen konnten. Ich blieb nach der Geburt des Kindes ein Jahr zu Hause, das nur gering abgesenkte Gehalt lief weiter. Dabei hätte es viele Gründe gegeben für Forderungen: Die Belastungen von Beruf, Kindererziehung und Haushalt blieb bei den Frauen. Männer durften nur in seltenen Ausnahmen wegen der Kindererziehung zu Hause bleiben. Häusliche und sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Frauen war ein strenges gesellschaftliches Tabu.
Um eine gerechte Bezahlung ging es bereits den ersten amerikanischen Textilarbeiterinnen, die Mitte des 19. Jahrhunderts zum ersten Mal streikten. 150 Jahre später ist die Forderung nach gleicher Bezahlung für gleichwertige Arbeit für Frauen und Männer in unserer Gesellschaft immer noch nicht eingelöst. Der Ruf, diese schreiende Ungerechtigkeit endlich aus der Welt zu schaffen, ist immer wieder zu hören, mächtig schallt er nicht. Ich denke es ist Zeit, ein breites Bündnis zu schmieden, sonst wird es auch nach weiteren Jahrzehnten heißen: Sie bekommen nichts!
Von Mini- und Midi-Jobs, von prekärer Beschäftigung, die die eigene Existenz nicht sichert, von Zweit- und Drittjobs sind vor allem Frauen betroffen. Alle nicken bei diesem Satz, auch Vertreter aus der Wirtschaft. Was folgt daraus? Flächendeckender Mindestlohn – das wäre eine Antwort, um diese bedrückende Realität zu verändern. Doch mit Schwarz und Gelb, mit den herrschenden Wirtschaftsverbänden wird es keinen Mindestlohn geben. Die Forderung nach dem flächendeckenden Mindestlohn ist auch eine frauenpolitische.
Gesetzliche Vorgaben sind nicht notwendig, heißt es, die Wirtschaft handelt von allein. Nichts geht hier von allein, Frauen gelangen nicht in die Führungsetagen der deutschen Wirtschaft. Eine gesetzliche Quote scheuen die männlichen Vorstände und Aufsichtsräte und ihre politischen Verbündeten wie der Teufel das Weihwasser. Frauen werden sich mit ihrer Kompetenz und Sachkunde durchsetzen, lautet ein zentrales Argument gegen die Quote. Bisher sind nur etwa drei Prozent der Vorstände in DAX-Unternehmen weiblich. Ist dann der Umkehrschluss richtig, dass Frauen bisher nicht qualifiziert genug sind? Wenn tatsächlich nur die Kompetenz entscheiden würde, hätten Frauen heute mindestens die Hälfte an Führungspositionen inne.
Wer sich die Forderungen, die Kämpfe um Emanzipation von Frauen anschaut, stößt auf das Phänomen, dass sie verlacht wurden. So schreiben Textilarbeiterinnen aus Crimmitschau 1869 in einem Aufruf: „Lassen wir uns nicht einschüchtern durch böse Vorurteile. Kein Hohn und Spott in der Gesellschaft soll uns abschrecken…“ Sie wurden ignoriert. Die großen Medien nahmen die Vorbereitungen auf den ersten FrauenStreikTag in Deutschland am 8. März 1994 kaum zur Kenntnis. Erst als er tatsächlich in über 100 Städten und Gemeinden phantasievoll stattfand, widmeten sie den Frauenforderungen Platz.
Aber Tage wie der Internationale Frauentag, Ausstellungen wie diese aus Marzahn-Hellersdorf, Auszeichnungsveranstaltungen wie zum Berliner Frauenpreis und zum Berliner Unternehmerinnenpreis, Parlamentsbeschlüsse zur Weiterentwicklung des Landesgleichstellungsgesetzes, die tägliche unermüdliche Arbeit von hunderten Frauenvertreterinnen und Gleichstellungsbeauftragten, Frauensalons, parlamentarische Frauenbündnisse, immer mehr emanzipierte Männer als Verbündete – das alles macht Mut und gibt Selbstvertrauen zu fordern und Forderungen durchzusetzen.
Almuth Hartwig-Tiedt ist Staatssekretärin für Frauen in Berlin
....es geht nicht nur um Quoten, es geht um die Häfte der Welt ...
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Mittwoch, 23. Februar 2011
Dienstag, 25. Januar 2011
Die nächsten Termine
Freitag, 28. Januar 2011, 19 Uhr Das Frauenzentrum Paula Panke feiert 21.Geburtstag und lädt alle herzlich ein Lateinamerikanische Livemusik, Essen und DJane Ronja. Veranstaltungsort: Frauenzentrum Paula Panke Schulstraße 25 13187 Berlin
Öffnungszeiten: Montag, 10 bis 18, Donnerstag, 12 bis 19 Uhr, Nach
telefonischer Vereinbarung unter: 030 / 480 99 846 Eintritt: Spende
Astrid Landero Weitere Infos finden Sie unter: http://www.paula-panke.de/
Montag, 31. Januar 2011, 20 Uhr Veranstaltungsreihe "Krisenzeiten – Welche (Aus-)Wirkungen hat die Wirtschafts- und Finanzkrise auf die Lebenssituation von Frauen?"
Beschäftigungspolitik in Zeiten der Krise. Ist Frauenerwerbsarbeit zweitrangig?
Zur wirtschaftlichen Stabilisierung und um Beschäftigung zu sichern, erließ die Bundesregierung im Winter 2008/2009 zwei Konjunkturpakete. Sie reagierte damit auf die Wirtschafts- und Finanzkrise. Welche Begünstigungen oder Nachteile sind darin für die weiblichen Beschäftigten enthalten? Lässt sich aus der Beschäftigungspolitik schließen, dass Frauenerwerbsarbeit zweitrangig ist? Referentin: Dr. Gabriele Schambach (GenderworkS). Veranstaltungsort: EWA e.V.-Frauenzentrum
Prenzlauer Allee 6 10405 Berlin http://www.ewa-frauenzentrum.de/ Telefon: 030-442 55 42
Mittwoch, 23. Februar 2011 um 18 Uhr Neujahrsempfang der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin http://www.berlin-stadtderfrauen.de/ Die ÜPFI vereinigt Frauen aller Parteien, bitte selbst auf der Website anmelden !
24. Februar 18 Uhr Veranstaltung der Fraktion Die Linke
"Bilanz der Berliner Frauenpolitik" mit Evrim Baba und mit Frauensenator Harald Wolf
Ort: im Abghaus Helga Elias Elias@linksfraktion-berlin.de
07. März 2011, 19:30 Uhr
Ansichten und Einsichten über eine berühmte Frauenrechtlerin: Clara Zetkin - Befreiungssehnsüchtige
Eine Hommage an eine einflussreiche sozialistische Politikerin, Frauenrechtlerin und Frau: Clara Zetkin. Kompromisslose Kämpferin für die Gleichberechtigung von Frau und Mann in einer von Männern dominierten Gesellschaft. 100 Jahre Internationaler Frauentag 2011 –initiiert durch Clara Zetkin fand der erste Internationale Frauentag am 19. März 1911 statt. Millionen von Frauen in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA beteiligten sich. Angelika Warning und Silke Lange präsentieren Ansichten und Einsichten über die berühmte Frauenrechtlerin in Lied und Text.
Veranstaltungsort: Freie Volksbühne Berlin e.V.
Ruhstraße 6 10709 Berlin Weitere Infos finden Sie unter: http://www.lustaufkultur.de/
07. März 18 Uhr Internationaler Frauentag
zentrale Veranstaltung der Senatsverwaltung für Frauen,
Übergabe des Frauenpreises Berlin an eine verdiente Frau
Rede des Frauensenators http://www.berlin.de/sen/frauen/oeff-raum/frauenpreis
Öffnungszeiten: Montag, 10 bis 18, Donnerstag, 12 bis 19 Uhr, Nach
telefonischer Vereinbarung unter: 030 / 480 99 846 Eintritt: Spende
Astrid Landero Weitere Infos finden Sie unter: http://www.paula-panke.de/
Montag, 31. Januar 2011, 20 Uhr Veranstaltungsreihe "Krisenzeiten – Welche (Aus-)Wirkungen hat die Wirtschafts- und Finanzkrise auf die Lebenssituation von Frauen?"
Beschäftigungspolitik in Zeiten der Krise. Ist Frauenerwerbsarbeit zweitrangig?
Zur wirtschaftlichen Stabilisierung und um Beschäftigung zu sichern, erließ die Bundesregierung im Winter 2008/2009 zwei Konjunkturpakete. Sie reagierte damit auf die Wirtschafts- und Finanzkrise. Welche Begünstigungen oder Nachteile sind darin für die weiblichen Beschäftigten enthalten? Lässt sich aus der Beschäftigungspolitik schließen, dass Frauenerwerbsarbeit zweitrangig ist? Referentin: Dr. Gabriele Schambach (GenderworkS). Veranstaltungsort: EWA e.V.-Frauenzentrum
Prenzlauer Allee 6 10405 Berlin http://www.ewa-frauenzentrum.de/ Telefon: 030-442 55 42
Mittwoch, 23. Februar 2011 um 18 Uhr Neujahrsempfang der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin http://www.berlin-stadtderfrauen.de/ Die ÜPFI vereinigt Frauen aller Parteien, bitte selbst auf der Website anmelden !
24. Februar 18 Uhr Veranstaltung der Fraktion Die Linke
"Bilanz der Berliner Frauenpolitik" mit Evrim Baba und mit Frauensenator Harald Wolf
Ort: im Abghaus Helga Elias Elias@linksfraktion-berlin.de
07. März 2011, 19:30 Uhr
Ansichten und Einsichten über eine berühmte Frauenrechtlerin: Clara Zetkin - Befreiungssehnsüchtige
Eine Hommage an eine einflussreiche sozialistische Politikerin, Frauenrechtlerin und Frau: Clara Zetkin. Kompromisslose Kämpferin für die Gleichberechtigung von Frau und Mann in einer von Männern dominierten Gesellschaft. 100 Jahre Internationaler Frauentag 2011 –initiiert durch Clara Zetkin fand der erste Internationale Frauentag am 19. März 1911 statt. Millionen von Frauen in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA beteiligten sich. Angelika Warning und Silke Lange präsentieren Ansichten und Einsichten über die berühmte Frauenrechtlerin in Lied und Text.
Veranstaltungsort: Freie Volksbühne Berlin e.V.
Ruhstraße 6 10709 Berlin Weitere Infos finden Sie unter: http://www.lustaufkultur.de/
07. März 18 Uhr Internationaler Frauentag
zentrale Veranstaltung der Senatsverwaltung für Frauen,
Übergabe des Frauenpreises Berlin an eine verdiente Frau
Rede des Frauensenators http://www.berlin.de/sen/frauen/oeff-raum/frauenpreis
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Harald Wolf
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Gibt es die Gläserne Decke auch in der Politik ?
Das Kommunalpolitische Forum Berlin und "Feinarbeit - Linke Frauen in Berlin"
laden ein zur Präsentation und Diskussion
Gibt es die „Gläserne Decke“ auch in der Politik?
Datum: 25.10.2010, 19.00 – 21.30 Uhr
Ort: wir sind zu Gast im Erzählsalon von „Rohnstock-Biografien“
Schönhauser Allee Nummer 12 /Ecke Eingang Saarbrücker Straße
http://www.rohnstock-biografien.de/
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns, Sie zu einem spannenden Termin einzuladen,
der die Präsenz und das politische Engagement von Frauen in Berlin näher beleuchten wird.
Wie ist die Lage?
Frauen und Männer sind gleichermaßen an der Verbesserung der Welt interessiert. Sie sind gleichermaßen befähigt, sich in demokratische Prozesse einzubringen und sie erhalten in vielen Parteien inzwischen durch quotierte Listen auch die gleichen Chancen.
Dennoch stellen sich nach einer Sicht auf die reale Präsenz in den Gremien und Teilhabe im demokratischen Prozess viele Fragen, die über das Thema Kinderbetreuung, objektive Chancengleichheit hinaus weisen:
- Warum ist es dennoch so, dass sich viele Frauen nicht in vergleichbare Funktionsebenen wählen lassen?
- Worin liegt es, dass junge Frauen nach anfänglicher Begeisterung sich im politischen Alltag enttäuscht und resigniert abwenden?
- Haben Parteien überhaupt ein Interesse an Frauen mit Karriereabsicht – oder fühlen sich Männer eher bedroht?
- Gibt es auch in der Politik die „Gläserne Decke“ – durch die jene Mehrzahl der Frauen, die an den Wahlkampfständen präsent sind, dann doch nicht stoßen ?
- Wieso gibt es weniger Publikationen von Frauen – ist wirklich schon alles gesagt ?
- Junge und provokante Frauen werden gern genommen – aber was kommt danach, mit Kind, eigener Meinung und weniger Zeit für Kneipe und Konkurrenzgebaren ?
- Wie können Frauen sich selbst und andere unterstützen – im informellen Netzwerk oder beim öffentlichen Auftritt?
Über diese und andere Fragen zum Thema wollen wir mit erfahrenen Politikerinnen, jungen Frauen und natürlich anhand von aktuellen Daten und Darstellungen sprechen und gemeinsam Lösungen und Alltagstipps austauschen.
Wir präsentieren:
1. eine umfassende Analyse der Präsenz von Frauen in den Gremien in Bezirken und im Land in allen Berliner Parteien ( Frau Karoline Killat )
2. eine Präsentation der Auswertung von Umfrageergebnissen von Linken Frauen in Berlin ( Julia Witt )
3. Schlussfolgerungen für die politische Praxis in den Gremien von BVV bis Abgeordnetenhaus ( Julia Witt und Kerstin Liebich, StS IAS )
Moderation: Dagmar Pohle, Bürgermeisterin von Berlin Marzahn-Hellersdorf
Ein kleiner Imbiss und Getränke stehen für den anschließenden Austausch bereit.
Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse wecken konnten und Sie unserer Einladung folgen.
Wir bitten Sie, Ihre Anmeldung bis spätestens 20.Oktober 2010 an uns zu übersenden.
Tel.: 030 91 42 69 76 E-Mail: kommunalpolitisches.forum@berlin.de
Feinarbeit-Linke Frauen in Berlin http://www.feinarbeit.blogspot.com/
laden ein zur Präsentation und Diskussion
Gibt es die „Gläserne Decke“ auch in der Politik?
Datum: 25.10.2010, 19.00 – 21.30 Uhr
Ort: wir sind zu Gast im Erzählsalon von „Rohnstock-Biografien“
Schönhauser Allee Nummer 12 /Ecke Eingang Saarbrücker Straße
http://www.rohnstock-biografien.de/
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns, Sie zu einem spannenden Termin einzuladen,
der die Präsenz und das politische Engagement von Frauen in Berlin näher beleuchten wird.
Wie ist die Lage?
Frauen und Männer sind gleichermaßen an der Verbesserung der Welt interessiert. Sie sind gleichermaßen befähigt, sich in demokratische Prozesse einzubringen und sie erhalten in vielen Parteien inzwischen durch quotierte Listen auch die gleichen Chancen.
Dennoch stellen sich nach einer Sicht auf die reale Präsenz in den Gremien und Teilhabe im demokratischen Prozess viele Fragen, die über das Thema Kinderbetreuung, objektive Chancengleichheit hinaus weisen:
- Warum ist es dennoch so, dass sich viele Frauen nicht in vergleichbare Funktionsebenen wählen lassen?
- Worin liegt es, dass junge Frauen nach anfänglicher Begeisterung sich im politischen Alltag enttäuscht und resigniert abwenden?
- Haben Parteien überhaupt ein Interesse an Frauen mit Karriereabsicht – oder fühlen sich Männer eher bedroht?
- Gibt es auch in der Politik die „Gläserne Decke“ – durch die jene Mehrzahl der Frauen, die an den Wahlkampfständen präsent sind, dann doch nicht stoßen ?
- Wieso gibt es weniger Publikationen von Frauen – ist wirklich schon alles gesagt ?
- Junge und provokante Frauen werden gern genommen – aber was kommt danach, mit Kind, eigener Meinung und weniger Zeit für Kneipe und Konkurrenzgebaren ?
- Wie können Frauen sich selbst und andere unterstützen – im informellen Netzwerk oder beim öffentlichen Auftritt?
Über diese und andere Fragen zum Thema wollen wir mit erfahrenen Politikerinnen, jungen Frauen und natürlich anhand von aktuellen Daten und Darstellungen sprechen und gemeinsam Lösungen und Alltagstipps austauschen.
Wir präsentieren:
1. eine umfassende Analyse der Präsenz von Frauen in den Gremien in Bezirken und im Land in allen Berliner Parteien ( Frau Karoline Killat )
2. eine Präsentation der Auswertung von Umfrageergebnissen von Linken Frauen in Berlin ( Julia Witt )
3. Schlussfolgerungen für die politische Praxis in den Gremien von BVV bis Abgeordnetenhaus ( Julia Witt und Kerstin Liebich, StS IAS )
Moderation: Dagmar Pohle, Bürgermeisterin von Berlin Marzahn-Hellersdorf
Ein kleiner Imbiss und Getränke stehen für den anschließenden Austausch bereit.
Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse wecken konnten und Sie unserer Einladung folgen.
Wir bitten Sie, Ihre Anmeldung bis spätestens 20.Oktober 2010 an uns zu übersenden.
Tel.: 030 91 42 69 76 E-Mail: kommunalpolitisches.forum@berlin.de
Feinarbeit-Linke Frauen in Berlin http://www.feinarbeit.blogspot.com/
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Samstag, 19. Juni 2010
Stefanie Zschieschan-Steinfest ist Berlins Unternehmerin des Jahres
Senator Harald Wolf verlieh am Samstag die Auszeichnung „Berliner Unternehmerin des Jahres 2010/2011“ an die Gründerin und Geschäftsführerin
der Kleine Strolche Kinder-Intensivpflegedienst GmbH. Das Land Berlin würdigt damit bereits zum vierten Mal erfolgreiche Unternehmerinnenpersönlichkeiten aus Berlin. Den Anstoß zur Gründung der „Kleinen Strolche“ gab das eigene Schicksal der Unternehmerin: Tochter Emilia kam 13 Wochen zu früh auf die Welt und nach schwerem Krankheitsverlauf wurde schnell klar, dass sie intensive Pflege benötigte. Die Grenzen, an die Stefanie Zschieschan-Steinfest bei ihrer Suche nach einem geeigneten Pflegedienst stieß, weckten ihren Ehrgeiz: Die frühere Projektmanagerin, die unter anderem für die Sicherheitsausstattung am Airbus A 380 zuständig war, gründete 2005 einfach ihren eigenen Pflegedienst. Ihr Unternehmen „Kleine Strolche“ bietet neben häuslicher Intensiv-Kinderkrankenpflege eine Rundumbetreuung von der Pflegeberatung bis hin zu Hilfestellungen bei Behördengängen.
In seiner Laudatio würdigte Senator Harald Wolf Stefanie Zschieschan-Steinfest als eine starke Frau, die, ausgehend von einem persönlichen Schicksalsschlag, als Branchenfremde mutig den Schritt in die eigene Selbstständigkeit ging und somit sowohl ideale Bedingungen für die Pflege ihrer Tochter schuf, als auch eine Lücke im Berliner Pflegeangebot schloss. Mittlerweile ist die 34-Jährige nicht nur eine erfolgreiche Unternehmerin mit mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern auch alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Die Finalistinnen Den zweiten Platz im Wettbewerb belegte Nare Yesilyurt-Karakurt, Gründerin und Geschäftsführerin der Deta-Med kulturspezifische Hauskrankenpflege. Mit ihrem Unternehmen setzt sie sich für die Integration von Migrantinnen und Migranten in das deutsche Gesundheitssystem ein: zum einen bietet sie eine auf die spezifischen Bedingungen von Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen kulturellen
Hintergründen ausgerichtete ambulante Hauskrankenpflege, zum anderen verschafft sie gezielt alleinerziehenden Müttern mit Migrationshintergrund über eine Ausbildung eine Integration in den Arbeitsmarkt. Drittplatzierte wurde Ulrike Saade, die sich mit Ihrer Velokonzept Saade GmbH zum Ziel gesetzt hat, das Fahrrad als Fortbewegungsmittel zu etablieren und die urbane
Mobilität zu fördern. Das Unternehmen versteht sich als Dienstleistungsagentur und setzt auf drei Geschäftsbereiche und die daraus resultierenden Synergieeffekte: Zahlungsabwicklung zwischen Fahrradhändlern und –herstellern, Organisation von Fachkongressen und Fahrradmessen sowie Durchführung von Informationskampagnen.
der Kleine Strolche Kinder-Intensivpflegedienst GmbH. Das Land Berlin würdigt damit bereits zum vierten Mal erfolgreiche Unternehmerinnenpersönlichkeiten aus Berlin. Den Anstoß zur Gründung der „Kleinen Strolche“ gab das eigene Schicksal der Unternehmerin: Tochter Emilia kam 13 Wochen zu früh auf die Welt und nach schwerem Krankheitsverlauf wurde schnell klar, dass sie intensive Pflege benötigte. Die Grenzen, an die Stefanie Zschieschan-Steinfest bei ihrer Suche nach einem geeigneten Pflegedienst stieß, weckten ihren Ehrgeiz: Die frühere Projektmanagerin, die unter anderem für die Sicherheitsausstattung am Airbus A 380 zuständig war, gründete 2005 einfach ihren eigenen Pflegedienst. Ihr Unternehmen „Kleine Strolche“ bietet neben häuslicher Intensiv-Kinderkrankenpflege eine Rundumbetreuung von der Pflegeberatung bis hin zu Hilfestellungen bei Behördengängen.
In seiner Laudatio würdigte Senator Harald Wolf Stefanie Zschieschan-Steinfest als eine starke Frau, die, ausgehend von einem persönlichen Schicksalsschlag, als Branchenfremde mutig den Schritt in die eigene Selbstständigkeit ging und somit sowohl ideale Bedingungen für die Pflege ihrer Tochter schuf, als auch eine Lücke im Berliner Pflegeangebot schloss. Mittlerweile ist die 34-Jährige nicht nur eine erfolgreiche Unternehmerin mit mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern auch alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Die Finalistinnen Den zweiten Platz im Wettbewerb belegte Nare Yesilyurt-Karakurt, Gründerin und Geschäftsführerin der Deta-Med kulturspezifische Hauskrankenpflege. Mit ihrem Unternehmen setzt sie sich für die Integration von Migrantinnen und Migranten in das deutsche Gesundheitssystem ein: zum einen bietet sie eine auf die spezifischen Bedingungen von Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen kulturellen
Hintergründen ausgerichtete ambulante Hauskrankenpflege, zum anderen verschafft sie gezielt alleinerziehenden Müttern mit Migrationshintergrund über eine Ausbildung eine Integration in den Arbeitsmarkt. Drittplatzierte wurde Ulrike Saade, die sich mit Ihrer Velokonzept Saade GmbH zum Ziel gesetzt hat, das Fahrrad als Fortbewegungsmittel zu etablieren und die urbane
Mobilität zu fördern. Das Unternehmen versteht sich als Dienstleistungsagentur und setzt auf drei Geschäftsbereiche und die daraus resultierenden Synergieeffekte: Zahlungsabwicklung zwischen Fahrradhändlern und –herstellern, Organisation von Fachkongressen und Fahrradmessen sowie Durchführung von Informationskampagnen.
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Freitag, 28. Mai 2010
Spreeperlen....Berlin, Stadt der Frauen
Spreeperlen. Berlin – Stadt der Frauen
Wie gefährlich sind Conterganovinnen? Wer verbirgt sich hinter der Scherbenanna? Welche Geschichte steckt eigentlich hinter dem Begriff Milchmädchenrechnung? Diese und andere Fragen beantwortet das neue Buch „Spreeperlen. Berlin – Stadt der Frauen“, das Frauensenator Harald Wolf auf einer Entdeckungstour durch Berlin mit abschließender Präsentation im Schloss Schönhausen vorgestellt hat.
„Berlin ist eine Stadt der Frauen. Wir wollen ihre Perspektive auf die Stadt zeigen. Auf der Spurensuche ist ein Panorama Berlins entstanden, das die Präsenz von Frauen und ihren Einsatz für Gestaltungsräume, Gleichberechtigung und Emanzipation zeigt. Die Kämpfe der Frauen für politische Teilhabe, das Wahlrecht, die Selbstbestimmung über ihren Körper und ihr Leben, für Bildung und Arbeit stehen im Mittelpunkt der Geschichten. Wir wollen Berlinerinnen und Berliner, aber auch Gäste einladen, unserer Entdeckungsreise in die Geschichte und Gegenwart der Berliner Frauen zu folgen.“
Das Buch wirft aus der Perspektive der Frauen einen oft ungewohnten Blick auf die Stadt. Es macht sich anhand von exemplarischen, zufälligen oder stellvertretenden Stichworten auf die Suche nach Geschichten, die davon erzählen, wie Frauen in dieser Stadt gelebt, gekämpft, gearbeitet, geliebt und gelitten haben. Oft genug verborgen oder nur auf den zweiten Blick zu erkennen, braucht es Wissen, Interesse und Leidenschaft, um das Wirken von Frauen aufzuspüren. Das Buch ist ein Kooperationsprojekt des Frauensenats und der bezirklichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Berlins.
„Spreeperlen. Berlin – Stadt der Frauen“ kann bestellt werden unter: katrin.strauch@senwtf.berlin.de
Samstag, 22. Mai 2010
Die Würdigung von Künstlerinnen / Louise-Schroeder-Medaille an Karoline Müller verliehen
Die Louise-Schroeder-Medaille geht auf eine Initiative der Frauenpolitikerinnen aller Fraktionen zurück und wird vom Präsidenten des Abgeordnetenhauses auf Vorschlag eines Kuratoriums vergeben. In diesem Jahr wurde Karoline Müller ausgezeichnet, die sich seit vielen Jahrzehnten gegen die Ungleichbehandlung von Frauen im Kunstbetrieb engagiert. Bis heute kämpft sie für die Unterstützung zeitgenössischer und gegen das Vergessen bedeutender früherer Künstlerinnen. Mit ihrem unermüdlichen und lebenslangen Engagement gegen gesellschaftliche Ungerechtigkeit im Bereich kämpfen. Frau Müller erhielt diese Anerkennung für ihr Lebenswerk im April .http://www.ladengalerie-berlin.de/
Dienstag, 18. Mai 2010
Diese Chefinnen bringen Berlin voran
15. Mai 2010 17.32 Uhr, Tomas Kittan BZ
Die Riege der Hauptstadt-Powerfrauen wird immer länger: Sigrid Nikutta ist ab November BVG-Chefin.
Damenwahl in der Hauptstadt. Sigrid Evelyn Nikutta (41) löst im Herbst Andreas Sturmowski an der Spitze der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ab. Damit folgt sie einem Trend: In immer mehr Unternehmen der Privatwirtschaft, im Senat und den Bezirken rücken Frauen in Führungspositionen vor.
Die designierte BVG-Chefin Nikutta ist eine junge Powerfrau mit steiler Karriere. Verheiratet, drei kleine Kinder, frisch promoviert – ausgerechnet über ältere Männer, deren Karriereweg endet.
Der Aufstieg der Frauen im Senat hat längst begonnen. Vier von acht Senatorenposten sind in der Hand von Frauen. Doch ausgerechnet den Titel Frauensenator trägt ein Mann: Harald Wolf (Linke). Vier Bezirke von zwölf Bezirken werden von Frauen regiert.
Nicht nur in der Politik geht’s aufwärts für die Damen. Auch das Luxuskaufhaus KaDeWe, die Stadtreinigung BSR, das Kulturkaufhaus Dussmann, der RBB, das Kammergericht, die Deutsche Oper, das Sozialgericht und der Rechnungshof haben Frauen an der Spitze. Und die freuen sich über die neue Schwester in der Führungsetage der BVG. BSR-Chefin Vera Gäde-Butzlaff (55) gratuliert dem Senat zu seiner Entscheidung: „Berlin schlägt die richtige Richtung ein. Mehr Frauen in Führungspositionen tun Unternehmen gut. Es gibt viele gut ausgebildete und engagierte Frauen, von denen noch zu wenige in den oberen Führungsetagen zu finden sind.“
Aus Sicht von KaDeWe-Chefin Ursula Vierkötter gibt es gute Gründe, Frauen mit mehr Macht auszustatten: „Neben fachlicher Kompetenz zieht dann oft fundiertes Wissen, Empathie und Glaubwürdigkeit in das Unternehmen ein.“
Dagmar Pohle (Linke), Bürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, geht noch weiter: „Alles müsste immer halb-halb besetzt sein. Uns Frauen soll aber nichts geschenkt werden. Nur fehlt vielen noch der Mut, sich durchzuboxen.“
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg-Junge Reyer (SPD) reagierte beim Thema Frauenpower eher diplomatisch: „Frauen können alles – Männer aber auch.“
Und wie organisiert die neue Power-Frau Nikutta ihren Alltag? Ihr Mann (46) übernimmt die Elternzeit, verzichtet vorerst auf seine Karriere als Computerfachmann und betreut die Kinder, zwei Töchter (7 Monate, 2 Jahre), ein Sohn (6). Seine Jobs: Windeln wechseln, Kochen, Waschen. Aber der Abend ist Nikutta heilig: „Da gibt es wegen der Familie keine Termine.“
Die Riege der Hauptstadt-Powerfrauen wird immer länger: Sigrid Nikutta ist ab November BVG-Chefin.
Damenwahl in der Hauptstadt. Sigrid Evelyn Nikutta (41) löst im Herbst Andreas Sturmowski an der Spitze der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ab. Damit folgt sie einem Trend: In immer mehr Unternehmen der Privatwirtschaft, im Senat und den Bezirken rücken Frauen in Führungspositionen vor.
Die designierte BVG-Chefin Nikutta ist eine junge Powerfrau mit steiler Karriere. Verheiratet, drei kleine Kinder, frisch promoviert – ausgerechnet über ältere Männer, deren Karriereweg endet.
Der Aufstieg der Frauen im Senat hat längst begonnen. Vier von acht Senatorenposten sind in der Hand von Frauen. Doch ausgerechnet den Titel Frauensenator trägt ein Mann: Harald Wolf (Linke). Vier Bezirke von zwölf Bezirken werden von Frauen regiert.
Nicht nur in der Politik geht’s aufwärts für die Damen. Auch das Luxuskaufhaus KaDeWe, die Stadtreinigung BSR, das Kulturkaufhaus Dussmann, der RBB, das Kammergericht, die Deutsche Oper, das Sozialgericht und der Rechnungshof haben Frauen an der Spitze. Und die freuen sich über die neue Schwester in der Führungsetage der BVG. BSR-Chefin Vera Gäde-Butzlaff (55) gratuliert dem Senat zu seiner Entscheidung: „Berlin schlägt die richtige Richtung ein. Mehr Frauen in Führungspositionen tun Unternehmen gut. Es gibt viele gut ausgebildete und engagierte Frauen, von denen noch zu wenige in den oberen Führungsetagen zu finden sind.“
Aus Sicht von KaDeWe-Chefin Ursula Vierkötter gibt es gute Gründe, Frauen mit mehr Macht auszustatten: „Neben fachlicher Kompetenz zieht dann oft fundiertes Wissen, Empathie und Glaubwürdigkeit in das Unternehmen ein.“
Dagmar Pohle (Linke), Bürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, geht noch weiter: „Alles müsste immer halb-halb besetzt sein. Uns Frauen soll aber nichts geschenkt werden. Nur fehlt vielen noch der Mut, sich durchzuboxen.“
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg-Junge Reyer (SPD) reagierte beim Thema Frauenpower eher diplomatisch: „Frauen können alles – Männer aber auch.“
Und wie organisiert die neue Power-Frau Nikutta ihren Alltag? Ihr Mann (46) übernimmt die Elternzeit, verzichtet vorerst auf seine Karriere als Computerfachmann und betreut die Kinder, zwei Töchter (7 Monate, 2 Jahre), ein Sohn (6). Seine Jobs: Windeln wechseln, Kochen, Waschen. Aber der Abend ist Nikutta heilig: „Da gibt es wegen der Familie keine Termine.“
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Montag, 19. April 2010
Advancing Women: Mentoring-Programm für den weiblichen Führungsnachwuchs
Die Deutsche Union von Soroptimist International bietet erneut ihr erfolgreiches Mentoring-Programm für junge ambitionierte Frauen an - dieses Jahr erstmalig auf europäischer Ebene gemeinsam mit den SI Unionen Schweden, Belgien und Luxemburg.
Das Programm wird in Kooperation mit der EAF | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft durchgeführt und kombiniert ein neunmonatiges Mentoring in den jeweiligen Ländern mit internationalen und nationalen Qualifizierungsseminaren. Die Seminarsprachen sind deutsch und englisch. Das Programm ist begleitend zur beruflichen Tätigkeit der Teilnehmerinnen angelegt. Lesen Sie den ganzen Beitrag und Kontaltdaten unter
http://www.eaf-berlin.de/aktuelles.0.html
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Donnerstag, 15. April 2010
„Zehn Jahre Girls’Day sind noch lange nicht genug!“
Bürgermeister und Senator Harald Wolf ruft zum 10. Mal zur Teilnahme am Girls’Day auf. Um junge Frauen für technische Berufe zu überzeugen, brauche es einen langen Atem. Vieles sei dabei auf einem guten Weg. Immer mehr junge Frauen beginnen auch an den Berliner Hochschulen ein Studium in den Ingenieurswissenschaften.
Dagmar Vogt steht als Ingenieurin an der Spitze des weltweit agierenden Photovoltaik-Unternehmens ib vogt GmbH. Ein Drittel der Mitarbeiter sind Frauen, darunter viele Ingenieurinnen. Vogt möchte jungen Frauen die Scheu vor technischen Berufen nehmen. Der Girls’Day sei so ein Türöffner, den sie Jahr für Jahr nutzt.
Die Geschäftsführer von IHK und HWK, Christoph von Knobelsdorff und Ulrich Wiegand, konstatieren, dass Frauen mit ihren guten Abschlüssen bei den Betrieben hoch im Kurs stehen. Ein konkretes Angebot zum Girls’Day unterbreitet Wilfrid Lammers von der Siemens Technik Akademie. Sie bietet einen dualen Bachelorstudiengang Elektrotechnik nur für Frauen ab Herbst 2010. Bewerberinnen sind willkommen.
Abschließend zeigte das Roberta Team der Wolfgang-Borchert-Schule seine Programmierkunst. Die Weltmeisterinnen vom Robocup 2009 ließen ihre Roboter tanzen und berichteten von ihrer Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft beim Robocup in drei Wochen, zu denen man ihnen nur Glück wünschen kann.
Dagmar Vogt steht als Ingenieurin an der Spitze des weltweit agierenden Photovoltaik-Unternehmens ib vogt GmbH. Ein Drittel der Mitarbeiter sind Frauen, darunter viele Ingenieurinnen. Vogt möchte jungen Frauen die Scheu vor technischen Berufen nehmen. Der Girls’Day sei so ein Türöffner, den sie Jahr für Jahr nutzt.
Die Geschäftsführer von IHK und HWK, Christoph von Knobelsdorff und Ulrich Wiegand, konstatieren, dass Frauen mit ihren guten Abschlüssen bei den Betrieben hoch im Kurs stehen. Ein konkretes Angebot zum Girls’Day unterbreitet Wilfrid Lammers von der Siemens Technik Akademie. Sie bietet einen dualen Bachelorstudiengang Elektrotechnik nur für Frauen ab Herbst 2010. Bewerberinnen sind willkommen.
Abschließend zeigte das Roberta Team der Wolfgang-Borchert-Schule seine Programmierkunst. Die Weltmeisterinnen vom Robocup 2009 ließen ihre Roboter tanzen und berichteten von ihrer Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft beim Robocup in drei Wochen, zu denen man ihnen nur Glück wünschen kann.
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