"So schnell kann es gehen. Am Wochenende hatte ÖVP-Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner Zustimmung zu einer Frauenquote in staatsnahen Unternehmen signalisiert. Zwei Tage später verhandelt er bereits mit SPÖ-Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek über die Umsetzung. Das Frauenministerium bestätigt die Gespräche, schon im März könnte die Quote für Aufsichtsräte in staatsnahen Betrieben beschlossen werden. Mitterlehner hatte im Profil angeregt, dass Aufsichtsräte von Unternehmen, in denen der Bund über 50 Prozent hält, bis 2013 zu 25 Prozent weiblich besetzt werden müssen. Bis 2018 soll die Quote 30 Prozent betragen. Die Quote sei gefordert, da die Freiwilligkeit nichts bewirkt habe, argumentiert der ÖVP-Minister. Heinisch-Hosek gewährt der Privatwirtschaft noch eine Galgenfrist zur freiwilligen Selbstverpflichtung: „Aber wenn das nicht klappt, möchte ich ab 2014 die gesetzliche Quote“, stellt sie klar." Hier weiterlesen
http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/2258732-2/koalition-gibt-gas-mit-frauenquote.csp
....es geht nicht nur um Quoten, es geht um die Häfte der Welt ...
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Mittwoch, 23. Februar 2011
Montag, 24. Mai 2010
"Karriere im Doppel - Herausforderung für Wissenschaft und Wirtschaft"
Dual Career Tagung am 11. Juni 2010
Gemeinsam mit der TU Berlin lädt die EAF zu der Tagung "Karriere im Doppel - Herausforderung für Wissenschaft und Wirtschaft" nach Berlin ein. Erfahrungen von Dual Career Services und weitere Entwicklungschancen in der Kooperation von Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen stehen im Mittelpunkt der Diskussion. Wir freuen uns, Ihnen in diesem Rahmen die Ergebnisse der aktuellen Studie der TU Berlin über universitäre Dual Career Services in Deutschland präsentieren zu können.
Im Zentrum der Tagung steht die Dual Career Thematik, die bei der Gewinnung und Bindung hochqualifizierter Fachkräfte sowohl in der Wirtschaft als auch in der Wissenschaft an Bedeutung gewinnt. Besonders die Universitäten haben in den letzten Jahren zahlreiche Dual Career Services entwickelt und Netzwerke mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen aufgebaut. Was wissen wir bisher über die Erfahrungen dieser Dual Career Services? Wir freuen uns, Ihnen die Ergebnisse der ersten Studie über universitäre Dual Career Services in Deutschland zu präsentieren; sie wurde soeben am Lehrstuhl für Gender und Diversity in Organisationen an der TU Berlin erstellt. Und wir wollen mit Ihnen in die Zukunft denken: Wie kann die Kooperation zwischen Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen ausgebaut werden? Welche Perspektiven gibt es?
Gemeinsam mit Kerstin Dübner-Gee, Technische Universität München, Heidi Stock, Robert Bosch GmbH und anderen Vertreter/innen von Hochschulen und Unternehmen und werden wir über Dual Career Couples in Wissenschaft und Wirtschaft diskutieren und erfolgreiche Kooperationsmodelle vorstellen.
die Tagung wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Programm und Anmeldung http://www.eaf-berlin.de/
Gemeinsam mit der TU Berlin lädt die EAF zu der Tagung "Karriere im Doppel - Herausforderung für Wissenschaft und Wirtschaft" nach Berlin ein. Erfahrungen von Dual Career Services und weitere Entwicklungschancen in der Kooperation von Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen stehen im Mittelpunkt der Diskussion. Wir freuen uns, Ihnen in diesem Rahmen die Ergebnisse der aktuellen Studie der TU Berlin über universitäre Dual Career Services in Deutschland präsentieren zu können.
Im Zentrum der Tagung steht die Dual Career Thematik, die bei der Gewinnung und Bindung hochqualifizierter Fachkräfte sowohl in der Wirtschaft als auch in der Wissenschaft an Bedeutung gewinnt. Besonders die Universitäten haben in den letzten Jahren zahlreiche Dual Career Services entwickelt und Netzwerke mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen aufgebaut. Was wissen wir bisher über die Erfahrungen dieser Dual Career Services? Wir freuen uns, Ihnen die Ergebnisse der ersten Studie über universitäre Dual Career Services in Deutschland zu präsentieren; sie wurde soeben am Lehrstuhl für Gender und Diversity in Organisationen an der TU Berlin erstellt. Und wir wollen mit Ihnen in die Zukunft denken: Wie kann die Kooperation zwischen Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen ausgebaut werden? Welche Perspektiven gibt es?
Gemeinsam mit Kerstin Dübner-Gee, Technische Universität München, Heidi Stock, Robert Bosch GmbH und anderen Vertreter/innen von Hochschulen und Unternehmen und werden wir über Dual Career Couples in Wissenschaft und Wirtschaft diskutieren und erfolgreiche Kooperationsmodelle vorstellen.
die Tagung wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Programm und Anmeldung http://www.eaf-berlin.de/
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Freitag, 14. Mai 2010
Studie: Beschäftigungsrelevante Aspekte in den Konjunkturpaketen für Frauen und Männer
Meine Expertise für die Hans-Böckler-Stiftung „Gender in der Finanz- und Wirtschaftskrise. Beschäftigungsrelevante Aspekte in den Konjunkturpaketen für Frauen und Männer“ ist jetzt online abrufbar: http://www.genderworks.de/genderservice/
Gerne stelle ich die Studie auch im Rahmen eines Vortrags oder als Diskussionsbeitrag bei einer Veranstaltung vor. Dazu auf einen Blick:
Als Intervention auf die Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Bundesregierung zwei Konjunkturpakete mit insgesamt 193 Mrd. Euro verabschiedet. Da eines der Ziele die Sicherung der Beschäftigung ist, stellt sich unter Gendergesichtspunkten die Frage, wie sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen und Männer davon begünstigt oder benachteiligt sind. Zusammengefasst sind die Ergebnisse:
- Die Konjunkturpakete kommen überwiegend Branchen mit höherem Männer- als Frauenanteil zugute. Zugespitzt können zu 72 Prozent männliche und zu 28 Prozent weibliche Beschäftigte begünstigt sein.
- Trotz der beschäftigungsrelevanten Maßnahmen der Konjunkturpakete ging die Beschäftigung in den geförderten männerdominierten Branchen 2009 zurück.
- Auch ohne stützende Maßnahmen aus den Konjunkturpaketen nahm die Beschäftigung in frauendominierten Wirtschaftszweigen beziehungsweise Branchen zu.
- Der als moderat bezeichnete Rückgang der Beschäftigung in der Krisenzeit ist unter anderem auf die Entstehung neuer (zum Teil Teilzeit- und geringfügiger) Beschäftigung in frauendominierten und konjunkturunabhängigen Wirtschaftszweigen zurückzuführen, die von den Konjunkturpaketen nicht erfasst wurden.
- Es ist zu befürchten, dass die frauentypischen Branchen zeitversetzt von der Wirtschaftskrise betroffen sein werden, wenn steuerliche Mindereinnahmen der öffentlichen Hand und nachlassende Binnennachfrage aufgrund steigender Arbeitslosigkeit zu Sparmaßnahmen führen.
Mit dem Auslaufen vieler Maßnahmen der Konjunkturpakete Ende 2010 ist es jetzt von Bedeutung, über Handlungsoptionen zu diskutieren, wie wirtschafts- und beschäftigungspolitische Perspektiven geschlechtergerecht gestaltet werden können.
Für Rückfragen und weitere Informationen stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung. Viele Grüße, Gaby
----------------------------------
GenderworkS Dr. Gabriele Schambach
Pappelallee 43 10437 Berlin T: 030 214 69 004 M: 0179 465 87 51
E: schambach@genderworks.de
http://www.genderworks.de/
Gerne stelle ich die Studie auch im Rahmen eines Vortrags oder als Diskussionsbeitrag bei einer Veranstaltung vor. Dazu auf einen Blick:
Als Intervention auf die Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Bundesregierung zwei Konjunkturpakete mit insgesamt 193 Mrd. Euro verabschiedet. Da eines der Ziele die Sicherung der Beschäftigung ist, stellt sich unter Gendergesichtspunkten die Frage, wie sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen und Männer davon begünstigt oder benachteiligt sind. Zusammengefasst sind die Ergebnisse:
- Die Konjunkturpakete kommen überwiegend Branchen mit höherem Männer- als Frauenanteil zugute. Zugespitzt können zu 72 Prozent männliche und zu 28 Prozent weibliche Beschäftigte begünstigt sein.
- Trotz der beschäftigungsrelevanten Maßnahmen der Konjunkturpakete ging die Beschäftigung in den geförderten männerdominierten Branchen 2009 zurück.
- Auch ohne stützende Maßnahmen aus den Konjunkturpaketen nahm die Beschäftigung in frauendominierten Wirtschaftszweigen beziehungsweise Branchen zu.
- Der als moderat bezeichnete Rückgang der Beschäftigung in der Krisenzeit ist unter anderem auf die Entstehung neuer (zum Teil Teilzeit- und geringfügiger) Beschäftigung in frauendominierten und konjunkturunabhängigen Wirtschaftszweigen zurückzuführen, die von den Konjunkturpaketen nicht erfasst wurden.
- Es ist zu befürchten, dass die frauentypischen Branchen zeitversetzt von der Wirtschaftskrise betroffen sein werden, wenn steuerliche Mindereinnahmen der öffentlichen Hand und nachlassende Binnennachfrage aufgrund steigender Arbeitslosigkeit zu Sparmaßnahmen führen.
Mit dem Auslaufen vieler Maßnahmen der Konjunkturpakete Ende 2010 ist es jetzt von Bedeutung, über Handlungsoptionen zu diskutieren, wie wirtschafts- und beschäftigungspolitische Perspektiven geschlechtergerecht gestaltet werden können.
Für Rückfragen und weitere Informationen stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung. Viele Grüße, Gaby
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