wir möchten Sie auf unser Angebot "Starke Frauen -Erfolgreiche Berufswege" aufmerksam machen, für das noch freie Plätze bereit stehen. Die Weiterbildung ist besonders für Frauen in folgenden
Lebenslagen geeignet: - Frauen, die nach einer längeren Familienpause wieder in das Arbeitsleben einsteigen wollen - Frauen, welche sich in beruflichen Sackgassen befinden und keine oder wenig Anerkennung für ihre beruflichen Leistungen erhalten - Frauen, die sich beruflich umorientieren möchten - Frauen, die bei der Beendigung ihrer Arbeitslosigkeit unterstützt werden wollen - Frauen, die sich innerhalb ihrer Elternzeit auf einen Wiedereinstieg vorbereiten möchten. Das gesamte Projekt wird in Kooperation mit Pegasus GmbH durchgeführt. Die Qualifizierung wird durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen(ESF)unterstützt. Sie können die Weiterbildung auch berufsbegleitend absolvieren.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Weiterbildung durch einen Bildungsgutschein zu finanzieren.
Beginn der Weiterbildung ist der 25. September 2010 (Dauer 17 Monate).
Wir möchten Sie bitten, die Informationen an interessierte Frauen
weiterzuleiten. Gerne senden wir Ihnen Informationsmaterial per Post zu.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
http://www.pegasusgmbh.de/consulting-coaching-qualifizierung/starke-frauen/
....es geht nicht nur um Quoten, es geht um die Häfte der Welt ...
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Freitag, 20. August 2010
Montag, 16. August 2010
DIW-Studie fragt - Verbessern Internet-Kreditmärkte den Kreditzugang für Unternehmerinnen
AVIVA-Redaktion
Frauen haben auf Internet-Kreditmärkten mindestens so gute Kreditchancen wie Männer – oft sogar bessere. Im Gegensatz dazu werden Frauen als Geschäftskundinnen von Banken noch immer diskriminiert: Ihre Chancen auf einen Kredit sind geringer als die von Männern, die Konditionen oft deutlich schlechter.
Unter den GeschäftskundInnen einer Bank sind Unternehmerinnen und Gründerinnen im Regelfall eine Minderheit. Wissenschaftliche Studien, wie "Entrepreneurs` gender and financial constraints: Evidence from international data" von 2009, zeigen für Unternehmerinnen oft eine im Vergleich zu männlichen Unternehmern geringere Wahrscheinlichkeit für eine Kreditzusage oder höhere Kreditkosten. Die Untersuchungen belegen, dass Banken von Frauen einen höheren Zins oder mehr Sicherheiten als von Männern verlangen, obwohl keine Unterschiede bei den üblichen Einflussgrößen auf die Kreditkonditionen – wie zum Beispiel beim geschätzten Ausfallrisiko – feststellbar sind. Eine neue Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt jetzt, dass innovative Kreditmärkte, beispielsweise im Internet, diese traditionelle Diskriminierung überwinden können.
Internet-Kreditplattformen und deren Nutzung
2005 wurde in Großbritannien die erste Internet-Kreditplattform gegründet. Seitdem sind weltweit Dutzende solcher Plattformen entstanden, die zusammen ein Kreditvolumen von etwa einer Milliarde Dollar bewegen. "Im Vergleich zu traditionellen Kreditmärkten ist das natürlich sehr bescheiden", sagt DIW-Finanzexpertin Nataliya Barasinska. "Aber diese so genannten Peer-to-Peer-Netzwerke haben Vorteile für beide Seiten – KreditnehmerInnen und KreditgeberInnen. Und sie werden immer beliebter."
Für ihre Untersuchung "Verbessern Internet-Kreditmärkte den Kreditzugang für Unternehmerinnen?" haben Dorothea Schäfer und Nataliya Barasinska die Vergabe von Geschäftskrediten bei smava analysiert, der größten deutschen Kreditplattform im Internet. Die Mehrheit der dort vermittelten Kredite dient Konsumzwecken wie der Anschaffung von Gebrauchsgütern oder Einrichtungsgegenständen. Dennoch wird die Plattform auch von UnternehmerInnen und GründerInnen benutzt, um Geschäftskredite aufzunehmen. Zwar sind Geschäftskredite auf innovativen Kreditmärkten noch in der Minderheit, trotzdem werden auf smava im Schnitt 44 Geschäftskredite pro Monat vermittelt. Und dabei haben Frauen oft bessere Karten als Männer.
Frauen sind im Internet kreditwürdiger als Männer
"Wir haben alle für die Kreditvergabe relevanten Faktoren untersucht", erklärt Nataliya Barasinska. Alter, Beschäftigung, Bundesland, Geschlecht und Schufa-Klasse sind auf den Internet-Kreditmärkten für alle potenziellen KreditgeberInnen einsehbar. Alle diese Faktoren spielen also potenziell eine Rolle bei der Kreditvergabe. Das Ergebnis ist eindeutig: Über alle Schufa-Klassen hinweg haben Frauen etwas bessere Chancen als Männer, einen Geschäftskredit zu erhalten. Besonders stark ist dieser Effekt bei höheren Summen jenseits von 10.000 Euro. Der geschlechtsspezifische Unterschied in der Finanzierungschance des Kreditgesuchs ist umso höher, je größer der erwünschte Kreditbetrag ist. Hierfür wäre als Erklärung zum Beispiel denkbar, dass Frauen von Anlegerinnen bei der Kreditvergabe bevorzugt werden. Jedoch machen Anlegerinnen nur zehn Prozent aller InvestorInnen aus, und es gibt keine Kredite, die ausschließlich durch Frauen finanziert wurden.
Internet-Kreditmärkte stehen im Gegensatz zum klassischen Kredit
Offensichtlich schenken KreditgeberInnen auf Internet-Plattformen Frauen mehr Vertrauen, als das bei den Banken der Fall ist. Dieses Ergebnis steht im klaren Gegensatz zu den Befunden der Studien über die Kreditvergabe im klassischen Bankgeschäft. Sie zeigen, dass Banken bei GeschäftskundInnen zu einer Diskriminierung von Frauen neigen. "Die Ursachen dafür können in geschlechtsspezifischen Klischees liegen", sagt Nataliya Barasinska. "Viele glauben wohl noch immer, dass Frauen schlechtere unternehmerische Fähigkeiten haben." Auf Internet-Kreditmärkten würden diese Klischees offenkundig keine Rolle mehr spielen.
www.diw.de
Frauen haben auf Internet-Kreditmärkten mindestens so gute Kreditchancen wie Männer – oft sogar bessere. Im Gegensatz dazu werden Frauen als Geschäftskundinnen von Banken noch immer diskriminiert: Ihre Chancen auf einen Kredit sind geringer als die von Männern, die Konditionen oft deutlich schlechter.
Unter den GeschäftskundInnen einer Bank sind Unternehmerinnen und Gründerinnen im Regelfall eine Minderheit. Wissenschaftliche Studien, wie "Entrepreneurs` gender and financial constraints: Evidence from international data" von 2009, zeigen für Unternehmerinnen oft eine im Vergleich zu männlichen Unternehmern geringere Wahrscheinlichkeit für eine Kreditzusage oder höhere Kreditkosten. Die Untersuchungen belegen, dass Banken von Frauen einen höheren Zins oder mehr Sicherheiten als von Männern verlangen, obwohl keine Unterschiede bei den üblichen Einflussgrößen auf die Kreditkonditionen – wie zum Beispiel beim geschätzten Ausfallrisiko – feststellbar sind. Eine neue Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt jetzt, dass innovative Kreditmärkte, beispielsweise im Internet, diese traditionelle Diskriminierung überwinden können.
Internet-Kreditplattformen und deren Nutzung
2005 wurde in Großbritannien die erste Internet-Kreditplattform gegründet. Seitdem sind weltweit Dutzende solcher Plattformen entstanden, die zusammen ein Kreditvolumen von etwa einer Milliarde Dollar bewegen. "Im Vergleich zu traditionellen Kreditmärkten ist das natürlich sehr bescheiden", sagt DIW-Finanzexpertin Nataliya Barasinska. "Aber diese so genannten Peer-to-Peer-Netzwerke haben Vorteile für beide Seiten – KreditnehmerInnen und KreditgeberInnen. Und sie werden immer beliebter."
Für ihre Untersuchung "Verbessern Internet-Kreditmärkte den Kreditzugang für Unternehmerinnen?" haben Dorothea Schäfer und Nataliya Barasinska die Vergabe von Geschäftskrediten bei smava analysiert, der größten deutschen Kreditplattform im Internet. Die Mehrheit der dort vermittelten Kredite dient Konsumzwecken wie der Anschaffung von Gebrauchsgütern oder Einrichtungsgegenständen. Dennoch wird die Plattform auch von UnternehmerInnen und GründerInnen benutzt, um Geschäftskredite aufzunehmen. Zwar sind Geschäftskredite auf innovativen Kreditmärkten noch in der Minderheit, trotzdem werden auf smava im Schnitt 44 Geschäftskredite pro Monat vermittelt. Und dabei haben Frauen oft bessere Karten als Männer.
Frauen sind im Internet kreditwürdiger als Männer
"Wir haben alle für die Kreditvergabe relevanten Faktoren untersucht", erklärt Nataliya Barasinska. Alter, Beschäftigung, Bundesland, Geschlecht und Schufa-Klasse sind auf den Internet-Kreditmärkten für alle potenziellen KreditgeberInnen einsehbar. Alle diese Faktoren spielen also potenziell eine Rolle bei der Kreditvergabe. Das Ergebnis ist eindeutig: Über alle Schufa-Klassen hinweg haben Frauen etwas bessere Chancen als Männer, einen Geschäftskredit zu erhalten. Besonders stark ist dieser Effekt bei höheren Summen jenseits von 10.000 Euro. Der geschlechtsspezifische Unterschied in der Finanzierungschance des Kreditgesuchs ist umso höher, je größer der erwünschte Kreditbetrag ist. Hierfür wäre als Erklärung zum Beispiel denkbar, dass Frauen von Anlegerinnen bei der Kreditvergabe bevorzugt werden. Jedoch machen Anlegerinnen nur zehn Prozent aller InvestorInnen aus, und es gibt keine Kredite, die ausschließlich durch Frauen finanziert wurden.
Internet-Kreditmärkte stehen im Gegensatz zum klassischen Kredit
Offensichtlich schenken KreditgeberInnen auf Internet-Plattformen Frauen mehr Vertrauen, als das bei den Banken der Fall ist. Dieses Ergebnis steht im klaren Gegensatz zu den Befunden der Studien über die Kreditvergabe im klassischen Bankgeschäft. Sie zeigen, dass Banken bei GeschäftskundInnen zu einer Diskriminierung von Frauen neigen. "Die Ursachen dafür können in geschlechtsspezifischen Klischees liegen", sagt Nataliya Barasinska. "Viele glauben wohl noch immer, dass Frauen schlechtere unternehmerische Fähigkeiten haben." Auf Internet-Kreditmärkten würden diese Klischees offenkundig keine Rolle mehr spielen.
www.diw.de
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