Montag, 12. Juli 2010

Workshop Frauen im Netz am 7. September

Sie möchten jenseits von E-Mails-verschicken und Surfen professionell im Internet agieren?
der Workshop frauen im Netz behandelt folgende Themen
• Überblick Soziale Netzwerke und Frauen im Netz • Nutzen von sozialen Netzwerken im Berufsalltag • Kommunikation mit sozialen Netzwerken berufsorientiert und professionell gestalten • Praxisübung (Soziale Netzwerke: Auswahl, Profile, Pflege) • Soziale Netzwerke in der politischen Praxis
Die Dozenten Magdalena Taube und Krystian Woznicki sind erfahrene Trainer im Bereich Medienbildung. Sie haben bereits zahlreiche nationale und internationale Workshops und Seminare zu internetspezifischen Themen organisiert und durchgeführt. Darüber hinaus verfügen beide über vielfältige Erfahrungen als Redakteure der Internet-Zeitung Berliner Gazette und als Autoren diverser Online-Medien (telepolis.de, fluter.de, kulturportal.de, uvm.). Der Workshop ist eine Kooperation von Berliner Gazette Seminar und GreenCampus.
Anmeldung bis zum 10. August 2010 unter info@greencampus.de Datum: 7. September 2010, 9-17 Uhr Ort: Green Campus in der Heinrich Böll Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Die Teilnahmegebühr beläuft sich auf 98 Euro für Workshop, Materialien und Verpflegung inkl. gesetzlich geltender Mehrwertsteuer. Sie ist gegen Rechnung zu bezahlen. Ihre Stornierung muss schriftlich erfolgen. Wenn Sie die Teilnahme nach dem 10.08.10 kündigen, kann die Gebühr nicht rückerstattet werden. Eine Rückerstattung ist möglich, wenn Sie eine/n Ersatzteilnehmer/in benennen.

Freitag, 9. Juli 2010

Richtigstellung der Autoren

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren:Die Süddeutsche Zeitung behauptet unter Berufung auf Studien des DIW
Berlin, der Universität Bielefeld und der Universität Konstanz, 
Frauen würden meinen, dass ihnen "gerechterweise ein geringeres 
Bruttoeinkommen zusteht als Männern"   (Überschrift: "Froh zu sein 
bedarf es wenig" vom  6.7.2010, siehe unten). Dieses vermeintliche Zitat gibt es in der vom DIW Berlin in seinem Wochenbericht veröffentlichten Studie genauso wenig wie in der Pressemitteilung der Uni Bielefeld (siehe unten). Und in der Studie wird das auch nicht behauptet. 
tatsächlich weisen die Ergebnisse der angeführten Studie auf die 
Folgen von Geschlechterstereotypen und der Intransparenz bei der 
Entlohnung hin. Mit einem  Gerechtigkeitsempfinden von Frauen im Hinblick auf den 
Gender Pay Gap - also den Verdienstunterschied zwischen Frauen und 
Männern - hat dies NICHTS zu tun. 
Zur Ihrer Information: 
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.358264.de/10-27-3.pdf

Beitrag der Sueddeutschen:

http://www.sueddeutsche.de/karriere/ungleiche-bezahlung-frauen-wollen-es-nicht-anders-1.970388

Link zu einer Presseinfo der Autoren
http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/uniaktuell/entry/mit_zweierlei_ma%C3%9F_gemessen_geringere 

> > Mit freundlichen  Grüßen

> > Elke Holst
> > Jürgen Schupp
> > Stefan Liebig 
(Die beiden letztgenannten Unterzeichner sind die Autoren der Studie)  >
> > ***************************************************************
> > pd dr. elke holst
> > diw berlin / dept. soep  
> > university of  flensburg
> > mohrenstraße 58, d-10117 berlin
> > fon: +49 30 89789 281
> > fax: +49 30 89789-109
> > You can access a selection of my papers at RePEc:
> >
http://ideas.repec.org/e/pho166.html

Brauchen wir gesetztliche Quoten ? Veranstaltung der Berliner Wirtschaftsgespräche

http://www.bwg-ev.net/events/info/wgro8-starke-frauen-hat-das-land---brauchen-wir-gesetzlich-geregelte-quoten-sie-zu-halten

Mittwoch, 7. Juli 2010

Studie zur Einführung einer Frauenquote für Aufsichtsräte in Norwegen

Am 5. Juli haben wir unsere Studie zur Einführung einer
Frauenquote für Aufsichtsräte in Norwegen präsentiert. Wir danken
für das große Interesse und schicken nun gerne auf vielfachen
Wunsch den Link zur Studie:
http://library.fes.de/pdf‑files/id/ipa/07310.pdf

Die wichtigsten Ergebnisse aus der norwegischen Erfahrung lauten:
Damit sich in den Aufsichtsräten etwas tut, braucht es eine
Quote, die mit Sanktionen bewehrt ist. Und: Frauen in Aufsichtsräten sind anders als die Männer, aber mindestens genauso gut.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Cilia Ebert‑Libeskind, Tel. (030) 269 35‑7721
Christina Schildmann, Tel. (030) 269 35‑7312
Mit freundlichen Grüßen
‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑
Christina Schildmann
Referentin, Forum Politik und Gesellschaft
Friedrich‑Ebert‑Stiftung
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin

Dienstag, 6. Juli 2010

An Deutschlands Hochschulen ist der Frauenanteil bei den Professoren im Vorjahr auf knapp über 18 Prozent gestiegen und hat sich damit in den vergangenen zehn Jahren beinahe verdoppelt.

Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag weiter berichtete, lag der Frauenanteil bei den Studenten im Wintersemester 2008/2009 bei 47,8 Prozent. Ende 2009 lehrten und forschten 39 800 Professoren und Professorinnen an deutschen Hochschulen, das waren rund 1200 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Frauen erreichte mit 7300 einen neuen Höchststand. Die Gesamtzahl der Professoren und Professorinnen ist seit 1999 um fünf Prozent angewachsen. Am stärksten vertreten waren Professorinnen in der Fächergruppe Sprach- und Kulturwissenschaften (32 Prozent) und in der Fächergruppe Kunst und Kunstwissenschaft (28 Prozent). Am deutlichsten unterrepräsentiert waren sie in den Fächergruppen Ingenieurwissenschaften (9 Prozent) sowie Mathematik/Naturwissenschaften (12 Prozent). In diesen Fächergruppen ist ihr Anteil im Vergleich zu 1999 aber um vier beziehungsweise sieben Prozentpunkte gestiegen. Insgesamt waren Ende 2009 an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken 564 700 Menschen beschäftigt, fünf Prozent mehr als Ende 2008.

Montag, 5. Juli 2010

Gender Budgeting – von der Analyse zur Steuerung

am Donnerstag, den 16. September 2010, von 12:00 – 17:30 Uhr und
am Freitag, den 17. September 2010, von 10:00 – 16:00 Uhr,
Kalkscheune - Johannisstraße 2 - 10117 Berlin
Die Berliner Verwaltung hat in der Bundesrepublik eine Vorreiterrolle bei der Einführung von Gender Budgeting in die Haushaltsprozesse des Landes und der Bezirke. Für viele Arbeitsergebnisse, Leistungen und Produkte der Verwaltung wurden geschlechterdifferenzierte Nutzungsstatistiken eingeführt und in einigen Berliner Verwaltungen auf Grundlage dieser Informationen bereits Steuerungsentscheidungen gefällt. Allerdings besitzen die Informationen aus dem Gender Budgeting Prozess noch weitaus größeres Potenzial, um sie für eine Zielorientierung
für Politik und Verwaltung im Sinne der Gleichstellung der Geschlechter zu nutzen.
Der zweitägige Kongress des Senats richtet sich an Abgeordnete und Bezirksverordnete aller Parteien, an Beschäftigte der Verwaltung und an die interessierte Fachöffentlichkeit – vor allem
aus Berlin, aber auch aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus weiteren europäischen
Ländern. Er dient dazu, Erfahrungen mit Steuerungsentscheidungen im Gender Budgeting
Prozess zu teilen, Impulse für zukünftiges Handeln zu diskutieren, sich über die Berliner Beispiele und Erkenntnisse in fachpolitischen Foren auszutauschen, internationale Projekte kennen zu lernen und sich miteinander zu vernetzen.
Eröffnet durch den Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Harald Wolf, führen am Vormittag der beiden Veranstaltungstage ausgewählte inhaltliche Beiträge von internationalen Expertinnen und Experten, u.a. Sheila Quinn Expertin des Europäischen Rats und Dr. Friederike Schwarzendorfer von der Budgetsektion im Bundesministerium für Finanzen Österreich, in das Thema ein und liefern Erfahrungsberichte und Hintergrundanalysen aus Berliner, deutscher und europäischer Sicht. Zum fachlichen Austausch laden anschließend am ersten Tag Foren zu den Themen Sport und Spiel, Verkehr, Jugend, Kultur und Bildung und Wirtschaft ein. Auf den Foren des zweiten Tages werden gleichstellungsorientierte Ansätze bei Querschnittsaufgaben des Gender Budgeting Prozesses wie Personal, Bürgerhaushalte, Mittelvergabe und Indikatoren vorgestellt und diskutiert. Die Foren bieten somit eine umfassende Möglichkeit, sich intensiv über konkrete fachliche Vorgehensweisen zum Thema Gender Budgeting auszutauschen und die Ansätze des Berliner Prozesses weiter zu entwickeln. Ein ausführliches Programm wird Ende Juli veröffentlicht und zugesandt. Bitte merken Sie sich bereits jetzt den Termin der Veranstaltung vor. Vielen Dank! Informationen:
Dr. Gabriele Kämper, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen,
Tel.: 030 – 9013 89 11, gabriele.kaemper@senwtf.berlin.de

Montag, 28. Juni 2010

Der Verein MINT-EC ist am 16. Juni 2010 dem Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen beigetreten

von Anna-Lena Berscheid für Aviva-Berlin www.aviva-berlin.de

VertreterInnen aus Wirtschaft und Wissenschaft wollen mehr Frauen für Zukunftsberufe gewinnen - dazu wurde ein neuer Pakt für weiblichen Nachwuchs in Naturwissenschaft und Technik gestartet.



Fachkräfte mit Abschlüssen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - kurz MINT - haben vielfältige Arbeitsmöglichkeiten und hervorragende Berufsaussichten. Doch gerade junge Frauen nutzen das Potenzial in diesen Zukunftsberufen bislang nur unzureichend. Ein breites Bündnis aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik hat sich nun zum Ziel gesetzt, dies zu ändern und deutlich mehr junge Frauen für MINT-Berufe zu gewinnen. Dies ist vor allem aufgrund des drohenden ExpertInnenmangels in den IT- und Ingenieursberufen notwendig geworden: In diesen Bereichen gibt es derzeit über 130.000 offene Stellen. Dieser Fachkräftemangel bedeutet für die deutsche Wirtschaft laut Dr. Willi Fuchs, dem Vorsitzenden des Vereins Deutsche Ingenieure, einen Wertschöpfungsverlust von 7 Milliarden Euro pro Jahr.

Drei Millionen Euro Unterstützung vom Bund

Auf Initiative von Bundesbildungsministerin Annette Schavan wurde am 17.06.2008 in Berlin der nationale Pakt für mehr Frauen in MINT-Berufen gestartet. Unter dem Motto "Komm, mach MINT!" will die Bundesregierung mit mehr als 40 PartnerInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik das Engagement aller Beteiligten stärken und bündeln. Der Pakt ist Teil der Qualifizierungsinitiativeder Bundesregierung und richtet sich an Frauen, die sich im Übergang zwischen Schule und Studium bzw. zwischen Studienabschluss und Berufswahl stehen.

"Wir brauchen mehr sichtbare Rollenvorbilder, bessere Informationen über den Berufsalltag und Angebote, die bei jungen Mädchen frühzeitig das Interesse an Naturwissenschaft, Mathematik und Technik wecken und erhalten. Hier müssen wir ansetzen. Wir müssen zudem vermitteln, dass auch die MINT-Berufe mittelbar oder unmittelbar mit Menschen zu tun haben, denn dies ist ein wichtiges Kriterium bei der Berufswahl von Mädchen", sagte Schavan bei der Auftaktveranstaltung des Paktes.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt den Pakt mit drei Millionen Euro im Jahr. Die PartnerInnen verpflichten sich, die Ziele durch eigene Maßnahmen zu unterstützen. Die Hochschulen etwa wollen ihre naturwissenschaftlichen und technischen Studiengänge attraktiver gestalten und die Studienorientierung für Frauen erleichtern. Unternehmen werden jungen Frauen verstärkt deutlich machen, dass in den MINT-Berufen attraktive Arbeitsplätze zur Verfügung stehen.

Offene Gestaltungsmöglichkeiten und gemeinsame Ziele

Der Pakt soll für die PartnerInnen offen gestaltet werden, bestehende Projekte und Initiativen können eingebracht, gebündelt und durch gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit sichtbar gemacht werden. Ein Transfer erfolgreicher Maßnahmen in andere Regionen und Institutionen soll ermöglicht und neue Aktivitäten der PartnerInnen angestoßen werden. Die geplanten Maßnahmen sollen jungen Frauen unter anderem Entscheidungshilfen für den Studieneinstieg geben, frühzeitige Kontakte mit Vorbildfrauen ermöglichen und mehr Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit für ein technisches Studium bewirken.

Die PaktpartnerInnen haben sich konkrete gemeinsame Ziele gesetzt: Der Anteil an Studienanfängerinnen in den naturwissenschaftlich-technischen Fächern soll um durchschnittlich fünf Prozentpunkte steigen, bei Neueinstellungen im MINT-Bereich sollen Frauen mindestens entsprechend ihres Anteils an den AbsolventInnen berücksichtigt und ihr Anteil an Führungspositionen soll deutlich erhöht werden. "Junge Frauen in Deutschland sind so gut ausgebildet wie noch nie. Sie haben die besten Voraussetzungen gerade für technische und naturwissenschaftliche Berufe. Jetzt müssen wir sie dazu motivieren, diese hervorragenden Chancen in ihrer Studien- und Berufswahl auch zu nutzen. Dafür müssen wir Paktpartner all unsere Kräfte bündeln", so Schavan.

Der Anteil junger Frauen an den AbiturientInnen beträgt 56 Prozent, ihr Anteil an Ausbildungs- und Studiengängen im MINT-Bereich ist liegt jedoch nur bei insgesamt 16%. In Elektrotechnik beispielsweise nehmen nur 9 Prozent Frauen ein Studium auf, in Informatik 17 Prozent.

Rollenvorbilder, Mentoring und Talentschools

Bei Mädchen sehr beliebt sind Technikcamps, die vereinzelt von Hochschulen, Stiftungen und großen Firmen veranstaltet werden. Um hierfür größere Breitenwirkung zu erzielen, wird ein breit gefächertes Angebot entwickelt bzw. vorhandene Maßnahmen wie die Talentschools ausgebaut. In Zusammenarbeit mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen können diese Angebote unter anderem für Projektwochen in Schulen, für Wochenend- und Ferienangebote eingesetzt werden. Die Deutsche Telekom Stiftung und die Fraunhofer-Gesellschaft beteiligen sich auf diese Weise mit einem gemeinsamen Angebot aus Ingenieur-Akademien und Talent Schools an dem Pakt. Dr. Klaus Kinkel, Vorsitzender der Stiftung, sagte dazu: "Wenn wir das Potenzial weiblicher Nachwuchskräfte in MINT nicht ausschöpfen, lassen wir die halbe Mannschaft auf der Reservebank."

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) hat ein Projekt entwickelt, über das junge Mädchen gezielt durch Rollenvorbilder aus dem MINT-Bereich angesprochen werden. Viele Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen sind bereit, als Vorbilder jungen Frauen ihren Beruf nahe zu bringen. Die Vorbilder sollen dabei den persönlichen Kontakt mit der Zielgruppe herstellen.

Die Bundesagentur für Arbeit verstärkt ihre Berufsorientierungsmaßnahmen speziell für junge Frauen. Rudolf Knorr, Geschäftsführer der Agentur dazu: "Unsere Beratungsfachkräfte stellen jungen Mädchen Berufsinhalte und Entwicklungsperspektiven vor und zeigen Realisierungswege auf. Wir haben die Medienpalette zur Beruforientierung angepasst und sprechen auch direkt junge Frauen an, um sie für den naturwissenschaftlich-technischen Bereich zu begeistern. Durch Modellprojekte mit Schulen und Hochschulen wollen wir beispielgebend sein für breite Initiativen."

Zudem bieten Paktmitglieder neue Formen des Mentoring und neue Formate der Begegnung zwischen erfahrenen Frauen aus dem MINT-Bereich und Schülerinnen an: Um bereits bei Mädchen in den Klassen 8 bis 10 den Blick für berufliche Perspektiven zu schärfen und um gegebenenfalls noch Handlungsmöglichkeiten bei der Wahl der Leistungskurse zu nutzen, soll interessierten Mädchen zum Beispiel nach der Teilnahme am Girls´ Day ein lockerer fortlaufender Kontakt mit den beteiligten Betrieben und Hochschulen angeboten werden.

Ein weiteres Projekt will über die Zusammenarbeit von DrehbuchautorInnen und MINT-Fachleuten für ein realistisches Bild der MINT Berufe in Filmen und Fernsehserien sorgen. Ein entsprechendes Projekt u.a. zur Sensibilisierung von Drehbuchautoren/innen wird bereits im Rahmen der Bekanntmachung Frauen an die Spitze" gefördert.

Die Website www.komm-mach-mint.de bietet mit einer dynamischen Projektlandkarte einen bundesweiten Überblick von derzeit mehr als 350 Projekten und Initiativen für Frauen in MINT an den Schnittstellen Schule - Studium und Studium - Beruf. Umfangreiche Suchfunktionen ermöglichen eine gezielte Auswahl hinsichtlich Zuordnung zu einer der beiden Schnittstellen, thematischer Ausrichtung des Projektes, Zielgruppen und Veranstaltungsort. Konkrete Informationen zu den jeweiligen Projekten sind jeweils in Form einer Visitenkarte hinterlegt, die neben der Beschreibung der Projektinhalte auch die Kontaktperson und Web-Adresse angibt. Ein aktuelles Newsangebot zu den Themen und Projekten des Nationalen Pakts, Termine und Veranstaltungshinweise der Paktpartnerinnen und Paktpartner, sowie Links zu den PartnerInnenwebsites vervollständigen das Angebot.

Als Excellence-Netzwerk mathematisch-naturwissenschaftlicher Schulen ist der Verein MINT-EC am 16. Juni 2010 dem Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen beigetreten. Unter dem Motto "Komm, mach MINT" will der Nationale Pakt gemeinsam mit über 70 anderen PartnerInnen der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien mehr junge Frauen für Zukunftsberufe im MINT-Bereich gewinnen.

Mit dem Beitritt zum Nationalen Pakt führt der Verein sein Engagement konsequent fort und setzt damit auf eine stärkere Wahrnehmung des Themas in der Öffentlichkeit.
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative THINK ING., die Siemens Stiftung und die Deutsche Telekom AG fördern den Verein MINT-EC maßgeblich. 2009 hat das Präsidium der Kultusministerkonferenz der Länder die Schirmherrschaft über das MINT-EC-Netzwerk für die kommenden fünf Jahre übernommen.

Drei frauenspezifische Seminare im Technologie Coaching Center

Mittwoch, 22. September 2010, Freitag, 01. Oktober 2010, Mittwoch, 06. Oktober 2010
Drei frauenspezifische Seminare im Technologie Coaching Center im September/Oktober 2010
Drei frauenspezifische Seminare bietet das Technologie Coaching Center im September/Oktober 2010 Frauen aus allen Branchen zur Qualifizierung an.
Stärken Sie Ihr Profil und bereiten Sie sich mit der TCC-Workshopreihe "Frauen auf Erfolgskurs" aktiv auf die Herausforderungen aktueller und zukünftiger Führungspositionen vor:
Am 22.09.2010:
Female Leadership – Frauen in Führungspositionen
Referentin Susanne Oldenburg erarbeitet mit Ihnen den optimalen Einsatz von Kommunikationsstärke und Durchsetzungsvermögen für (angehende) Führungsfrauen.
Am 01.10.2010
Authentisch erfolgreich: So schöpfen Sie Ihr persönliches Potential aus
Referentin Maren Hornung hilft Ihnen Ihr Profil zu schärfen und es kompetent im Geschäftsleben einzusetzen.
Am 06.10.2010
MitarbeiterInnengespräche souverän geführt
Referentin Regina Wilke unterstützt Sie konkret bei der erfolgreichen Vorbereitung und Durchführung von Einstellungs-, Beförderungs- und Trennungsgesprächen.
Detaillierte Informationen unter: www.tcc-berlin.de
Veranstaltungsort: Technologie Coaching Center
Nachodstr. 8
10779 Berlin

Berlin Summer School: "Wohin geht die Geschlechterpolitik der EU?

Freitag, 16. – Freitag, 23. Juli 2010
Harriet Taylor Mill-Institut der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Summer School: "Wohin geht die Geschlechterpolitik der EU? Bilanz und Perspektiven im Bereich Arbeitsmarkt und Beschäftigung"
Die zum zweiten Mal vom Harriet Taylor Mill-Institut organisierte Summer School will den Austausch über die weiteren Perspektiven der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union vorantreiben und dazu Forschungsergebnisse und Erfahrung aus der Praxis diskutieren. Als TeilnehmerInnen erwarten die VeranstalterInnen Interessierte aus der Wissenschaft, aus politischen Institutionen und NGOs sowie Studierende verschiedener Disziplinen.
Das Harriet Taylor Mill-Institut der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin ist ein interdisziplinäres Institut zur Förderung der Lehre und Forschung. In ihm arbeiten Wissenschaftlerinnen aus den Disziplinen VWL, BWL, Soziologie und Jura zusammen. Anmeldefrist: 01. Juli 2010
Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter:
www.summerschool.harriet-taylor-mill.de

Dienstag, 22. Juni 2010

Luisenwochenende - in Neustrelitz in der Basiskulturfabrik

Liebe Freunde,
ich möchte Euch zu einem tollen Programm nach Neustrelitz in die Basiskulturfarbrik einladen:

Freitag, 19 Uhr:

Es erwartet Euch eine Einführung von Christian Ziewer in das Werk und das Gesellschaftsbild insb. Frauenbild des Regisseurs Wolfgang Liebeneiner mit Filmausschnitten aus seinem Film "Bismarck" von 1940, "Liebe 47" von 1948 und zusätzlich "Kolberg" von Veith Harlan (1943/44). In "Kolberg" findet der faschistische Luisenkult seinen Höhepunkt und Endpunkt. Irene von Meyendorff verkörpert die Königin Luise. "Diese Beharrlichkeit einer Frau verdeutlicht die Kraft ihre Volkes und wirkte über die Erfolge ihres eigenen beschränkten Handelns hinaus, wie es jede große Kraft tut, die sich als dauerhaft bewährt." (Jan-Christopher Horak in seinem Aufsatz: "Liebe, Pflicht und die Erotik des Todes" von 1981)
(Für den Tag können noch workshops stattfinden zu Themen des Seminars, die am Freitag Abend verabredet werden können.) Sonnabend 19 Uhr
Ansicht des Films "König Luise - Liebe und Leid einer Königin" von Wolfgang Liebeneiner, BRD 1956 mit anschl. Gespräch mit Christian Ziewer.
Es wird interessant sein, wie sich Liebeneiner innerhalb von nicht einmal 15 Jahren durch die Filmgeschichte mogelt -vom willfährigen Regisseur im Nazi-Deutschland, über die unmittelbare Nachkriegszeit bis ins bundesdeutsche Wirtschaftswunderland der 50er Jahre. Bezogen wird die Betrachtung auf das Frauenbild, das seinen Filmen innewohnt und darauf, wie der Luisenkult vom Faschismus in einer umgedrehten Form, in einer zur Pazifistin geläuterten Luise, wiederum ideologischen Zielen dienen soll.
Jeweils um 18 Uhr gibt es ein Abendessen. Mit 2 x Abendessen kostet das Ganze 20 €.
Studenten zahlen die Hälfte, Schüler und Arbeitslose zahlen keinen Beitrag.
Wer nicht am Abendessen teilnehmen möchte, für den kostet es den normalen Eintritt: 3 bzw. 4 € pro Abend. Wenn Ihr dieses Angebot annehmen wollt, dann laßt es mich bitte kurz wissen, entweder als email oder telefonisch: 03981 - 20 31 45. Insbesondere für die TeilnehmerInnnen, die mit Abendessen möchten brauche ich eine Voranmeldung. Bitte schickt das email noch an Bekannte weiter, die vielleicht an diesem einmaligen Filmseminarangebot interessiert sein könnten. conradt@basiskulturfabrik.de

Herzliche Grüße von Horst Conradt Basiskulturfabrik Neustelitz

Seit 2008 ist der Frauenanteil in politischen Spitzenpositionen z. T. deutlich gesunken

ernUni-Forscher erstellen für Böll-Stiftung eine zweites Genderranking deutscher Großstädte. Je wichtiger diese Ämter in der Kommunalpolitik werden, desto stärker ist diese Unterrepräsentanz ausgeprägt.

Seit 2008 ist der Frauenanteil in politischen Spitzenpositionen z. T. deutlich gesunken. Stagniert der Frauenanteil unter allen Ratsmitgliedern in deutschen Großstädten bei 33%, so sinkt ihr Anteil auf dem Oberbürgermeisterposten um 5% auf nur noch 12,7%.
Frauen sind gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil in allen kommunalpolitischen Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert. Frankfurt/Main hat die meisten Frauen in kommunalpolitischer Verantwortung. Dies sind Ergebnisse des 2. deutschen Genderrankings, das ein politikwissenschaftliches Forschungsteam an der FernUniversität in Hagen (Prof. Dr. Lars Holtkamp, Dr. Elke Wiechmann und Jan Pfetzing) im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung erstellt hat und das am 18. Juni in Berlin präsentiert wurde.
Nach einem Superwahljahr 2009, in dem nahezu in allen deutschen Großstädten die Karten neu gemischt wurden, liegt die Frage auf der Hand, ob sich im Vergleich zum ersten Genderranking 2008 der Frauenanteil in der Kommunalpolitik verändert hat. Während in Ländern wie Norwegen dieser Vergleich schon eine lange Tradition hat, um einen Wettbewerb zwischen den Kommunen zur stärkeren Berücksichtigung von Fraueninteressen zu initiieren, gibt es in Deutschland hierzu noch keine Vorbilder. Im Gegenteil: In den offiziellen Genderberichten der Bundesregierung kommt die kommunale Ebene kaum vor und eine flächendeckende Erfassung von Frauen in kommunalpolitischen Führungspositionen steht immer noch aus.
Das Forschungsteam des Lehrgebiets Politikwissenschaft IV: Politik und Verwaltung der FernUniversität hat hierfür die Internetseiten der Großstädte erfasst, statistisch ausgewertet und fehlende Daten durch Vor-Ort-Recherchen ergänzt.
Unterrepräsentanz von Frauen ist großstädtischer Alltag
Je wichtiger Ämter in der Kommunalpolitik werden, desto stärker ist die Unterrepräsentanz von Frauen ausgeprägt. Aber damit nicht genug: die aktuellen Zahlen belegen, dass der Frauenanteil in politischen Spitzenpositionen seit 2008 z. T. deutlich gesunken ist. Stagniert der Frauenanteil unter allen Ratsmitgliedern in deutschen Großstädten bei 33%, so sinkt ihr Anteil auf dem Oberbürgermeisterposten um 5% auf nur noch 12,7%.Der Frauenanteil sank ebenfalls bei den Ausschussvorsitzenden (von 25,9% in 2008) auf 22,4% und bei den Fraktionsvorsitzenden von 20,6% auf 18,9%. Einzig auf der Dezernentenebene zeigt sich ein positiver Saldo – hier stieg der Frauenanteil von 18,5% auf 19,9% in 2010. Besonders stark gesunken sind die Frauenanteile bei der SPD bei nahezu allen Positionen. Die Quote scheint hier sehr deutlich an Bedeutung zu verlieren.Auch aus dem 2. deutschen Genderranking ist die Stadt Frankfurt am Main als Siegerin hervorgegangen. In Frankfurt sind 40 Prozent der Ratsmitglieder und der Dezernentinnen/Dezernenten weiblich. Hinzu kommt selbstverständlich in der Wertung die Oberbürgermeisterin Petra Roth und dass 50% der Ausschussvorsitze mit Frauen besetzt sind. Damit schneidet Frankfurt a. M. bei fast allen Positionen mit der höchsten Punktzahl ab.Tabellenletzte bleibt auch 2010, wie bereits im 1. Genderranking 2008, die Stadt Salzgitter. Im Kommunalparlament dieser Großstadt sind nur 17,0% Ratsmitglieder weiblich. Bei den Fraktionsvorsitzenden, Dezernenten, wesentlichen Ausschussvorsitzenden und auf dem Bürgermeisterstuhl ist nicht eine Frau ausfindig zu machen. Dr. Elke Wiechmann: „Hier bleibt der Männerbund ganz unter sich.“
Hinter Frankfurt liegen auf den Plätzen zwei bis vier Stuttgart, Münster und München. Die Stadt Stuttgart ist damit die Aufsteigerin des Jahres und hätte beinahe die Stadt Frankfurt vom Frauenthron gestoßen.

Generation CEO - Kronberger Erklärung

http://www.heinerthorborg.com/generation_ceo/Generation_CEO_Kronberger_Erklaerung_2010.pdf?wa=GLB10-25&uid=3915938