AVIVA-Redaktion
Frauen haben auf Internet-Kreditmärkten mindestens so gute Kreditchancen wie Männer – oft sogar bessere. Im Gegensatz dazu werden Frauen als Geschäftskundinnen von Banken noch immer diskriminiert: Ihre Chancen auf einen Kredit sind geringer als die von Männern, die Konditionen oft deutlich schlechter.
Unter den GeschäftskundInnen einer Bank sind Unternehmerinnen und Gründerinnen im Regelfall eine Minderheit. Wissenschaftliche Studien, wie "Entrepreneurs` gender and financial constraints: Evidence from international data" von 2009, zeigen für Unternehmerinnen oft eine im Vergleich zu männlichen Unternehmern geringere Wahrscheinlichkeit für eine Kreditzusage oder höhere Kreditkosten. Die Untersuchungen belegen, dass Banken von Frauen einen höheren Zins oder mehr Sicherheiten als von Männern verlangen, obwohl keine Unterschiede bei den üblichen Einflussgrößen auf die Kreditkonditionen – wie zum Beispiel beim geschätzten Ausfallrisiko – feststellbar sind. Eine neue Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt jetzt, dass innovative Kreditmärkte, beispielsweise im Internet, diese traditionelle Diskriminierung überwinden können.
Internet-Kreditplattformen und deren Nutzung
2005 wurde in Großbritannien die erste Internet-Kreditplattform gegründet. Seitdem sind weltweit Dutzende solcher Plattformen entstanden, die zusammen ein Kreditvolumen von etwa einer Milliarde Dollar bewegen. "Im Vergleich zu traditionellen Kreditmärkten ist das natürlich sehr bescheiden", sagt DIW-Finanzexpertin Nataliya Barasinska. "Aber diese so genannten Peer-to-Peer-Netzwerke haben Vorteile für beide Seiten – KreditnehmerInnen und KreditgeberInnen. Und sie werden immer beliebter."
Für ihre Untersuchung "Verbessern Internet-Kreditmärkte den Kreditzugang für Unternehmerinnen?" haben Dorothea Schäfer und Nataliya Barasinska die Vergabe von Geschäftskrediten bei smava analysiert, der größten deutschen Kreditplattform im Internet. Die Mehrheit der dort vermittelten Kredite dient Konsumzwecken wie der Anschaffung von Gebrauchsgütern oder Einrichtungsgegenständen. Dennoch wird die Plattform auch von UnternehmerInnen und GründerInnen benutzt, um Geschäftskredite aufzunehmen. Zwar sind Geschäftskredite auf innovativen Kreditmärkten noch in der Minderheit, trotzdem werden auf smava im Schnitt 44 Geschäftskredite pro Monat vermittelt. Und dabei haben Frauen oft bessere Karten als Männer.
Frauen sind im Internet kreditwürdiger als Männer
"Wir haben alle für die Kreditvergabe relevanten Faktoren untersucht", erklärt Nataliya Barasinska. Alter, Beschäftigung, Bundesland, Geschlecht und Schufa-Klasse sind auf den Internet-Kreditmärkten für alle potenziellen KreditgeberInnen einsehbar. Alle diese Faktoren spielen also potenziell eine Rolle bei der Kreditvergabe. Das Ergebnis ist eindeutig: Über alle Schufa-Klassen hinweg haben Frauen etwas bessere Chancen als Männer, einen Geschäftskredit zu erhalten. Besonders stark ist dieser Effekt bei höheren Summen jenseits von 10.000 Euro. Der geschlechtsspezifische Unterschied in der Finanzierungschance des Kreditgesuchs ist umso höher, je größer der erwünschte Kreditbetrag ist. Hierfür wäre als Erklärung zum Beispiel denkbar, dass Frauen von Anlegerinnen bei der Kreditvergabe bevorzugt werden. Jedoch machen Anlegerinnen nur zehn Prozent aller InvestorInnen aus, und es gibt keine Kredite, die ausschließlich durch Frauen finanziert wurden.
Internet-Kreditmärkte stehen im Gegensatz zum klassischen Kredit
Offensichtlich schenken KreditgeberInnen auf Internet-Plattformen Frauen mehr Vertrauen, als das bei den Banken der Fall ist. Dieses Ergebnis steht im klaren Gegensatz zu den Befunden der Studien über die Kreditvergabe im klassischen Bankgeschäft. Sie zeigen, dass Banken bei GeschäftskundInnen zu einer Diskriminierung von Frauen neigen. "Die Ursachen dafür können in geschlechtsspezifischen Klischees liegen", sagt Nataliya Barasinska. "Viele glauben wohl noch immer, dass Frauen schlechtere unternehmerische Fähigkeiten haben." Auf Internet-Kreditmärkten würden diese Klischees offenkundig keine Rolle mehr spielen.
www.diw.de
....es geht nicht nur um Quoten, es geht um die Häfte der Welt ...
Montag, 16. August 2010
Donnerstag, 12. August 2010
12.08. Umfrage: Familie stoppt Frauen-Karrieren
Kinder sind für Frauen einer Emnid-Studie zufolge nach wie vor die entscheidende Karrierebremse.
Kinder sind für Frauen einer Studie zufolge nach wie vor die entscheidende Karrierebremse. Jede zweite Frau hat demnach wegen der Familie mindestens einmal ihre Karrierewünsche aufgeben oder ändern müssen, wie die Bertelsmann Stiftung am Donnerstag mitteilte.
Für die Gütersloher Stiftung hatte das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid rund 500 Frauen interviewt. Die Befragung war Teil einer repräsentativen Studie mit insgesamt rund 1000 Männern und Frauen. Zu wenig Förderung am Arbeitsplatz oder mangelnde berufliche Qualifikation nannte hingegen nur jede vierte Frau als Karrierehindernis. 60 Prozent halten eine Frauenquote in den Betrieben für sinnvoll.
Laut der repräsentativen Umfrage sind fast 90 Prozent der Bundesbürger der Meinung, dass vor allem Frauen durch die Familie im Beruf benachteiligt sind. Mehr als zwei Drittel glauben, dass männliche Führungskräfte Frauen ausgrenzen. Die oft behauptete mangelnde Durchsetzungsfähigkeit von Frauen im Job scheint dagegen kein Thema zu sein. 80 Prozent der Befragten halten Frauen für genauso durchsetzungsstark und 60 Prozent sogar für gleichermaßen machtbewusst wie Männer.
Bei der Beurteilung der beruflichen Chancen von Frauen gibt es große Unterschiede zwischen den Generationen. Während drei Viertel der 50- bis 60-Jährigen nicht glauben, dass in Deutschland Frauen und Männer die gleichen Chancen haben, Karriere zu machen, sind junge Menschen deutlich optimistischer. Für fast die Hälfte der 16- bis 29- Jährigen sind die beruflichen Möglichkeiten zwischen den Geschlechtern gerecht verteilt. Damit Frauen bessere Chancen haben, halten knapp 80 Prozent der Befragten die gezielte Förderung durch Vorgesetzte für geeignet. Rund 60 Prozent setzen auf eine bessere Ausbildung und Qualifizierung. Auf die Unterstützung durch den Partner baut jede zweite Frau. Für eine Frauenquote in Unternehmen und Organisationen plädieren 60 Prozent der Frauen und 41 Prozent der Männer.
Kinder sind für Frauen einer Studie zufolge nach wie vor die entscheidende Karrierebremse. Jede zweite Frau hat demnach wegen der Familie mindestens einmal ihre Karrierewünsche aufgeben oder ändern müssen, wie die Bertelsmann Stiftung am Donnerstag mitteilte.
Für die Gütersloher Stiftung hatte das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid rund 500 Frauen interviewt. Die Befragung war Teil einer repräsentativen Studie mit insgesamt rund 1000 Männern und Frauen. Zu wenig Förderung am Arbeitsplatz oder mangelnde berufliche Qualifikation nannte hingegen nur jede vierte Frau als Karrierehindernis. 60 Prozent halten eine Frauenquote in den Betrieben für sinnvoll.
Laut der repräsentativen Umfrage sind fast 90 Prozent der Bundesbürger der Meinung, dass vor allem Frauen durch die Familie im Beruf benachteiligt sind. Mehr als zwei Drittel glauben, dass männliche Führungskräfte Frauen ausgrenzen. Die oft behauptete mangelnde Durchsetzungsfähigkeit von Frauen im Job scheint dagegen kein Thema zu sein. 80 Prozent der Befragten halten Frauen für genauso durchsetzungsstark und 60 Prozent sogar für gleichermaßen machtbewusst wie Männer.
Bei der Beurteilung der beruflichen Chancen von Frauen gibt es große Unterschiede zwischen den Generationen. Während drei Viertel der 50- bis 60-Jährigen nicht glauben, dass in Deutschland Frauen und Männer die gleichen Chancen haben, Karriere zu machen, sind junge Menschen deutlich optimistischer. Für fast die Hälfte der 16- bis 29- Jährigen sind die beruflichen Möglichkeiten zwischen den Geschlechtern gerecht verteilt. Damit Frauen bessere Chancen haben, halten knapp 80 Prozent der Befragten die gezielte Förderung durch Vorgesetzte für geeignet. Rund 60 Prozent setzen auf eine bessere Ausbildung und Qualifizierung. Auf die Unterstützung durch den Partner baut jede zweite Frau. Für eine Frauenquote in Unternehmen und Organisationen plädieren 60 Prozent der Frauen und 41 Prozent der Männer.
Mittwoch, 4. August 2010
Sonntag, 08. August 2010, 17:00 Uhr auf Arte Doku über Frauenpreisträgerin Seyran Ates
Die Juristin Seyran Ates kämpft für Freiheit und Bürgerrechte von Frauen und Kindern. Unerschrocken verteidigt sie ihre fortschrittliche Vision des Islam, in der Frauen gleichberechtigt sind. Die Dokumentation zeichnet das bewegte Leben der Frauenrechtlerin nach. Zeigt ihre Entwicklung von einem Mädchen, das zu Hause eingesperrt wird, zu einer ehrgeizigen Schülerin, die vor der Gewalt in ihrer Familie flieht. Glänzend besteht sie ihr Abitur, beginnt zu studieren und jobbt in einer Beratungsstelle für türkische und kurdische Frauen. Dort wird sie 1984 aus nächster Nähe angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Doch das schreckliche Erlebnis verleiht ihr auch neue Stärke, sich als Anwältin für ein selbstbestimmtes Leben der Frauen einzusetzen. Lange Jahre kämpft sie gegen Zwangsheiraten und Ehrenmorde. In der Dokumentation spricht Seyran Ates erstmals über ihre Tochter und stellt ihre Familie vor, mit der sie sich nach langen Auseinandersetzungen wieder versöhnt hat. Seit der Aufgabe ihrer Kanzlei schreibt sie Bücher und Drehbücher, ihr letztes Werk trägt den provokanten Titel "Der Islam braucht eine sexuelle Revolution". Ihr Mut, über ein Tabuthema zu schreiben, hat erneut zu Morddrohungen geführt, so dass Seyran Ates sich jetzt vollständig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat.
Die Aufnahmen zu dieser Dokumentation sind zuvor entstanden.
Weiterlesen auf AVIVA Berlin:
"Der Islam braucht eine sexuelle Revolution" von Seyran Ates
"Der Multikulti-Irrtum" von Seyran Ates.
"Große Reise ins Feuer" von Seyran Ates
Weitere Infos finden Sie unter: www.arte.tv
Die Aufnahmen zu dieser Dokumentation sind zuvor entstanden.
Weiterlesen auf AVIVA Berlin:
"Der Islam braucht eine sexuelle Revolution" von Seyran Ates
"Der Multikulti-Irrtum" von Seyran Ates.
"Große Reise ins Feuer" von Seyran Ates
Weitere Infos finden Sie unter: www.arte.tv
Samstag, 24. Juli 2010
Mittwoch, 21. Juli 2010
Montag, 12. Juli 2010
Workshop Frauen im Netz am 7. September
Sie möchten jenseits von E-Mails-verschicken und Surfen professionell im Internet agieren?
der Workshop frauen im Netz behandelt folgende Themen
• Überblick Soziale Netzwerke und Frauen im Netz • Nutzen von sozialen Netzwerken im Berufsalltag • Kommunikation mit sozialen Netzwerken berufsorientiert und professionell gestalten • Praxisübung (Soziale Netzwerke: Auswahl, Profile, Pflege) • Soziale Netzwerke in der politischen Praxis
Die Dozenten Magdalena Taube und Krystian Woznicki sind erfahrene Trainer im Bereich Medienbildung. Sie haben bereits zahlreiche nationale und internationale Workshops und Seminare zu internetspezifischen Themen organisiert und durchgeführt. Darüber hinaus verfügen beide über vielfältige Erfahrungen als Redakteure der Internet-Zeitung Berliner Gazette und als Autoren diverser Online-Medien (telepolis.de, fluter.de, kulturportal.de, uvm.). Der Workshop ist eine Kooperation von Berliner Gazette Seminar und GreenCampus.
Anmeldung bis zum 10. August 2010 unter info@greencampus.de Datum: 7. September 2010, 9-17 Uhr Ort: Green Campus in der Heinrich Böll Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Die Teilnahmegebühr beläuft sich auf 98 Euro für Workshop, Materialien und Verpflegung inkl. gesetzlich geltender Mehrwertsteuer. Sie ist gegen Rechnung zu bezahlen. Ihre Stornierung muss schriftlich erfolgen. Wenn Sie die Teilnahme nach dem 10.08.10 kündigen, kann die Gebühr nicht rückerstattet werden. Eine Rückerstattung ist möglich, wenn Sie eine/n Ersatzteilnehmer/in benennen.
der Workshop frauen im Netz behandelt folgende Themen
• Überblick Soziale Netzwerke und Frauen im Netz • Nutzen von sozialen Netzwerken im Berufsalltag • Kommunikation mit sozialen Netzwerken berufsorientiert und professionell gestalten • Praxisübung (Soziale Netzwerke: Auswahl, Profile, Pflege) • Soziale Netzwerke in der politischen Praxis
Die Dozenten Magdalena Taube und Krystian Woznicki sind erfahrene Trainer im Bereich Medienbildung. Sie haben bereits zahlreiche nationale und internationale Workshops und Seminare zu internetspezifischen Themen organisiert und durchgeführt. Darüber hinaus verfügen beide über vielfältige Erfahrungen als Redakteure der Internet-Zeitung Berliner Gazette und als Autoren diverser Online-Medien (telepolis.de, fluter.de, kulturportal.de, uvm.). Der Workshop ist eine Kooperation von Berliner Gazette Seminar und GreenCampus.
Anmeldung bis zum 10. August 2010 unter info@greencampus.de Datum: 7. September 2010, 9-17 Uhr Ort: Green Campus in der Heinrich Böll Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Die Teilnahmegebühr beläuft sich auf 98 Euro für Workshop, Materialien und Verpflegung inkl. gesetzlich geltender Mehrwertsteuer. Sie ist gegen Rechnung zu bezahlen. Ihre Stornierung muss schriftlich erfolgen. Wenn Sie die Teilnahme nach dem 10.08.10 kündigen, kann die Gebühr nicht rückerstattet werden. Eine Rückerstattung ist möglich, wenn Sie eine/n Ersatzteilnehmer/in benennen.
Freitag, 9. Juli 2010
Richtigstellung der Autoren
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren:Die Süddeutsche Zeitung behauptet unter Berufung auf Studien des DIW
Berlin, der Universität Bielefeld und der Universität Konstanz,
Frauen würden meinen, dass ihnen "gerechterweise ein geringeres
Bruttoeinkommen zusteht als Männern" (Überschrift: "Froh zu sein
bedarf es wenig" vom 6.7.2010, siehe unten). Dieses vermeintliche Zitat gibt es in der vom DIW Berlin in seinem Wochenbericht veröffentlichten Studie genauso wenig wie in der Pressemitteilung der Uni Bielefeld (siehe unten). Und in der Studie wird das auch nicht behauptet.
Berlin, der Universität Bielefeld und der Universität Konstanz,
Frauen würden meinen, dass ihnen "gerechterweise ein geringeres
Bruttoeinkommen zusteht als Männern" (Überschrift: "Froh zu sein
bedarf es wenig" vom 6.7.2010, siehe unten). Dieses vermeintliche Zitat gibt es in der vom DIW Berlin in seinem Wochenbericht veröffentlichten Studie genauso wenig wie in der Pressemitteilung der Uni Bielefeld (siehe unten). Und in der Studie wird das auch nicht behauptet.
tatsächlich weisen die Ergebnisse der angeführten Studie auf die
Folgen von Geschlechterstereotypen und der Intransparenz bei der
Entlohnung hin. Mit einem Gerechtigkeitsempfinden von Frauen im Hinblick auf den
Gender Pay Gap - also den Verdienstunterschied zwischen Frauen und
Männern - hat dies NICHTS zu tun.
Zur Ihrer Information:
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.358264.de/10-27-3.pdf
Beitrag der Sueddeutschen:
http://www.sueddeutsche.de/karriere/ungleiche-bezahlung-frauen-wollen-es-nicht-anders-1.970388
Link zu einer Presseinfo der Autorenhttp://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/uniaktuell/entry/mit_zweierlei_ma%C3%9F_gemessen_geringere
> > Mit freundlichen Grüßen
> > Elke Holst
> > Jürgen Schupp
> > Stefan Liebig
(Die beiden letztgenannten Unterzeichner sind die Autoren der Studie) >
> > ***************************************************************
> > pd dr. elke holst
> > diw berlin / dept. soep
> > university of flensburg
> > mohrenstraße 58, d-10117 berlin
> > fon: +49 30 89789 281
> > fax: +49 30 89789-109
> > You can access a selection of my papers at RePEc:
> > http://ideas.repec.org/e/pho166.html
Folgen von Geschlechterstereotypen und der Intransparenz bei der
Entlohnung hin. Mit einem Gerechtigkeitsempfinden von Frauen im Hinblick auf den
Gender Pay Gap - also den Verdienstunterschied zwischen Frauen und
Männern - hat dies NICHTS zu tun.
Zur Ihrer Information:
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.358264.de/10-27-3.pdf
Beitrag der Sueddeutschen:
http://www.sueddeutsche.de/karriere/ungleiche-bezahlung-frauen-wollen-es-nicht-anders-1.970388
Link zu einer Presseinfo der Autorenhttp://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/uniaktuell/entry/mit_zweierlei_ma%C3%9F_gemessen_geringere
> > Mit freundlichen Grüßen
> > Elke Holst
> > Jürgen Schupp
> > Stefan Liebig
(Die beiden letztgenannten Unterzeichner sind die Autoren der Studie) >
> > ***************************************************************
> > pd dr. elke holst
> > diw berlin / dept. soep
> > university of flensburg
> > mohrenstraße 58, d-10117 berlin
> > fon: +49 30 89789 281
> > fax: +49 30 89789-109
> > You can access a selection of my papers at RePEc:
> > http://ideas.repec.org/e/pho166.html
Mittwoch, 7. Juli 2010
Studie zur Einführung einer Frauenquote für Aufsichtsräte in Norwegen
Am 5. Juli haben wir unsere Studie zur Einführung einer
Frauenquote für Aufsichtsräte in Norwegen präsentiert. Wir danken
für das große Interesse und schicken nun gerne auf vielfachen
Wunsch den Link zur Studie:
http://library.fes.de/pdf‑files/id/ipa/07310.pdf
Die wichtigsten Ergebnisse aus der norwegischen Erfahrung lauten:
Damit sich in den Aufsichtsräten etwas tut, braucht es eine
Quote, die mit Sanktionen bewehrt ist. Und: Frauen in Aufsichtsräten sind anders als die Männer, aber mindestens genauso gut.
Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Cilia Ebert‑Libeskind, Tel. (030) 269 35‑7721
Christina Schildmann, Tel. (030) 269 35‑7312
Mit freundlichen Grüßen
‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑
Christina Schildmann
Referentin, Forum Politik und Gesellschaft
Friedrich‑Ebert‑Stiftung
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin
Frauenquote für Aufsichtsräte in Norwegen präsentiert. Wir danken
für das große Interesse und schicken nun gerne auf vielfachen
Wunsch den Link zur Studie:
http://library.fes.de/pdf‑files/id/ipa/07310.pdf
Die wichtigsten Ergebnisse aus der norwegischen Erfahrung lauten:
Damit sich in den Aufsichtsräten etwas tut, braucht es eine
Quote, die mit Sanktionen bewehrt ist. Und: Frauen in Aufsichtsräten sind anders als die Männer, aber mindestens genauso gut.
Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Cilia Ebert‑Libeskind, Tel. (030) 269 35‑7721
Christina Schildmann, Tel. (030) 269 35‑7312
Mit freundlichen Grüßen
‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑‑
Christina Schildmann
Referentin, Forum Politik und Gesellschaft
Friedrich‑Ebert‑Stiftung
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin
Dienstag, 6. Juli 2010
An Deutschlands Hochschulen ist der Frauenanteil bei den Professoren im Vorjahr auf knapp über 18 Prozent gestiegen und hat sich damit in den vergangenen zehn Jahren beinahe verdoppelt.
Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag weiter berichtete, lag der Frauenanteil bei den Studenten im Wintersemester 2008/2009 bei 47,8 Prozent. Ende 2009 lehrten und forschten 39 800 Professoren und Professorinnen an deutschen Hochschulen, das waren rund 1200 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Frauen erreichte mit 7300 einen neuen Höchststand. Die Gesamtzahl der Professoren und Professorinnen ist seit 1999 um fünf Prozent angewachsen. Am stärksten vertreten waren Professorinnen in der Fächergruppe Sprach- und Kulturwissenschaften (32 Prozent) und in der Fächergruppe Kunst und Kunstwissenschaft (28 Prozent). Am deutlichsten unterrepräsentiert waren sie in den Fächergruppen Ingenieurwissenschaften (9 Prozent) sowie Mathematik/Naturwissenschaften (12 Prozent). In diesen Fächergruppen ist ihr Anteil im Vergleich zu 1999 aber um vier beziehungsweise sieben Prozentpunkte gestiegen. Insgesamt waren Ende 2009 an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken 564 700 Menschen beschäftigt, fünf Prozent mehr als Ende 2008.
Labels:
Frauenanteil,
Hochschulen,
Porfessorinnen
Montag, 5. Juli 2010
Gender Budgeting – von der Analyse zur Steuerung
am Donnerstag, den 16. September 2010, von 12:00 – 17:30 Uhr und
am Freitag, den 17. September 2010, von 10:00 – 16:00 Uhr,
Kalkscheune - Johannisstraße 2 - 10117 Berlin
Die Berliner Verwaltung hat in der Bundesrepublik eine Vorreiterrolle bei der Einführung von Gender Budgeting in die Haushaltsprozesse des Landes und der Bezirke. Für viele Arbeitsergebnisse, Leistungen und Produkte der Verwaltung wurden geschlechterdifferenzierte Nutzungsstatistiken eingeführt und in einigen Berliner Verwaltungen auf Grundlage dieser Informationen bereits Steuerungsentscheidungen gefällt. Allerdings besitzen die Informationen aus dem Gender Budgeting Prozess noch weitaus größeres Potenzial, um sie für eine Zielorientierung
für Politik und Verwaltung im Sinne der Gleichstellung der Geschlechter zu nutzen.
Der zweitägige Kongress des Senats richtet sich an Abgeordnete und Bezirksverordnete aller Parteien, an Beschäftigte der Verwaltung und an die interessierte Fachöffentlichkeit – vor allem
aus Berlin, aber auch aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus weiteren europäischen
Ländern. Er dient dazu, Erfahrungen mit Steuerungsentscheidungen im Gender Budgeting
Prozess zu teilen, Impulse für zukünftiges Handeln zu diskutieren, sich über die Berliner Beispiele und Erkenntnisse in fachpolitischen Foren auszutauschen, internationale Projekte kennen zu lernen und sich miteinander zu vernetzen.
Eröffnet durch den Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Harald Wolf, führen am Vormittag der beiden Veranstaltungstage ausgewählte inhaltliche Beiträge von internationalen Expertinnen und Experten, u.a. Sheila Quinn Expertin des Europäischen Rats und Dr. Friederike Schwarzendorfer von der Budgetsektion im Bundesministerium für Finanzen Österreich, in das Thema ein und liefern Erfahrungsberichte und Hintergrundanalysen aus Berliner, deutscher und europäischer Sicht. Zum fachlichen Austausch laden anschließend am ersten Tag Foren zu den Themen Sport und Spiel, Verkehr, Jugend, Kultur und Bildung und Wirtschaft ein. Auf den Foren des zweiten Tages werden gleichstellungsorientierte Ansätze bei Querschnittsaufgaben des Gender Budgeting Prozesses wie Personal, Bürgerhaushalte, Mittelvergabe und Indikatoren vorgestellt und diskutiert. Die Foren bieten somit eine umfassende Möglichkeit, sich intensiv über konkrete fachliche Vorgehensweisen zum Thema Gender Budgeting auszutauschen und die Ansätze des Berliner Prozesses weiter zu entwickeln. Ein ausführliches Programm wird Ende Juli veröffentlicht und zugesandt. Bitte merken Sie sich bereits jetzt den Termin der Veranstaltung vor. Vielen Dank! Informationen:
Dr. Gabriele Kämper, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen,
Tel.: 030 – 9013 89 11, gabriele.kaemper@senwtf.berlin.de
am Freitag, den 17. September 2010, von 10:00 – 16:00 Uhr,
Kalkscheune - Johannisstraße 2 - 10117 Berlin
Die Berliner Verwaltung hat in der Bundesrepublik eine Vorreiterrolle bei der Einführung von Gender Budgeting in die Haushaltsprozesse des Landes und der Bezirke. Für viele Arbeitsergebnisse, Leistungen und Produkte der Verwaltung wurden geschlechterdifferenzierte Nutzungsstatistiken eingeführt und in einigen Berliner Verwaltungen auf Grundlage dieser Informationen bereits Steuerungsentscheidungen gefällt. Allerdings besitzen die Informationen aus dem Gender Budgeting Prozess noch weitaus größeres Potenzial, um sie für eine Zielorientierung
für Politik und Verwaltung im Sinne der Gleichstellung der Geschlechter zu nutzen.
Der zweitägige Kongress des Senats richtet sich an Abgeordnete und Bezirksverordnete aller Parteien, an Beschäftigte der Verwaltung und an die interessierte Fachöffentlichkeit – vor allem
aus Berlin, aber auch aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus weiteren europäischen
Ländern. Er dient dazu, Erfahrungen mit Steuerungsentscheidungen im Gender Budgeting
Prozess zu teilen, Impulse für zukünftiges Handeln zu diskutieren, sich über die Berliner Beispiele und Erkenntnisse in fachpolitischen Foren auszutauschen, internationale Projekte kennen zu lernen und sich miteinander zu vernetzen.
Eröffnet durch den Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Harald Wolf, führen am Vormittag der beiden Veranstaltungstage ausgewählte inhaltliche Beiträge von internationalen Expertinnen und Experten, u.a. Sheila Quinn Expertin des Europäischen Rats und Dr. Friederike Schwarzendorfer von der Budgetsektion im Bundesministerium für Finanzen Österreich, in das Thema ein und liefern Erfahrungsberichte und Hintergrundanalysen aus Berliner, deutscher und europäischer Sicht. Zum fachlichen Austausch laden anschließend am ersten Tag Foren zu den Themen Sport und Spiel, Verkehr, Jugend, Kultur und Bildung und Wirtschaft ein. Auf den Foren des zweiten Tages werden gleichstellungsorientierte Ansätze bei Querschnittsaufgaben des Gender Budgeting Prozesses wie Personal, Bürgerhaushalte, Mittelvergabe und Indikatoren vorgestellt und diskutiert. Die Foren bieten somit eine umfassende Möglichkeit, sich intensiv über konkrete fachliche Vorgehensweisen zum Thema Gender Budgeting auszutauschen und die Ansätze des Berliner Prozesses weiter zu entwickeln. Ein ausführliches Programm wird Ende Juli veröffentlicht und zugesandt. Bitte merken Sie sich bereits jetzt den Termin der Veranstaltung vor. Vielen Dank! Informationen:
Dr. Gabriele Kämper, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen,
Tel.: 030 – 9013 89 11, gabriele.kaemper@senwtf.berlin.de
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